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Samstag, 6. Mai 2017

Kirche von England: Kinder müssen über den Islam lernen

Hagia Sofia: War auch mal eine Kirche
Laut Kirche von England (CoE) sollten verpflichtende Unterrichtsstunden über den Islam in den Lehrplan aufgenommen werden. Für www.RT.com, 27. April 2017

Eltern, die nicht wollen, dass ihre Kinder etwas über den Islm lernen sollte es laut CoE verboten werden, die Kinder aus dem Religionsunterricht herauszunehmen.

Der führende Vertreter der CoE Derek Holloway sagte, mit der Herausnahme von Kindern aus dem Religionsunterricht wird diesen die notwendigen Fähigkeiten entzogen, in einer vielfältigen Gesellschaft zu leben und "als Erwachsene in guter Gemeinschaft".

Er warnte auch vor "fundamentalistischen" Gruppen, welche mit Hilfe der Menschenrechtsgesetzgebung verhindern, dass ihre Kinder etwas über andere Weltanschauungen lernen. In einem Eintrag auf der Facebookseite der CoE schrieb Holloway:


"Leider und gefährlicherweise wird das Recht, die Kinder aus dem Religionsunterricht herauszunehmen von einer Reihe von 'Interessengruppen' missbraucht, die oftmals eine zweifelhafte Interpretation der Menschenrechtsgesetzgebung als Begründung vorschieben."

Eltern haben derzeit das Recht, ihre Kinder ohne Angabe eines Grundes aus dem Religionsunterricht herauszunehmen, was laut Holloway verboten werden sollte, da es bei den Schülern eine Bildungslücke hinterlässt. Holloway sagte zu Press Association:

"Scheinbar liegt das daran, dass sie ihre Kinder nicht anderen Religionen und Weltanschauungen aussetzen wollen, vor allem dem Islam.

Beispielsweise gab es einige Fälle in verschiedenen Landesteilen, in denen Eltern mit fundamentalistischen religiösen Ansichten eine vergleichbare Richtung einschlagen. Dies aber ist nicht begrenzt auf eine bestimmte Religion oder einen Landesteil."

Neben dem Entzug des Rechts auf die Herausnahme meinte Holloway in seinem Eintrag auf der Facebookseite der CoE auch, dass standardisierte Lektionen über Religion in den Lehrplan aufgenommen werden sollten.

Holloway, der selbst Lehrer an verschiedenen Gesamtschulen in Essex und Wiltshire ist, warnte auch, dass das Recht auf die Herausnahme der Kinder aus dem Religionsunterricht jene legitimiert, die versuchen, zwischen den Religionen zu Hass anzustacheln. Er schrieb dazu:

"Das Recht auf die Herausnahme aus dem Religionsunterricht gibt jenen Rückhalt, die das Gesetz brechen und versuchen zum religiösen Hass anzustacheln."

Eltern haben auch das Recht, ihre Kinder von Schulgottesdiensten und Gebeten herauszunehmen.

Der führende Vertreter sagte, dass das Recht auf die Herausnahme aus dem Religionsunterricht dazu führen könte, dass das Lernen über die Religion verwechselt werden könnte mit der "Anbetung", weshalb die Möglichkeit besteht, dass sich der "Mythos" verstärkt, wonach der Relgionsunterricht dazu da ist, die Weltanschauung einer bestimmten Religion zu vermitteln.

Laut ihm trägt der Religionsunterricht aber dazu bei, ein "breites und ausgeglichenes Lehrangebot zu schaffen", das den Schülern einen Überblick über vielfältige Religionen und Glaubenssysteme gibt.

Ein Sprecher der Nationalen Sekulären Gesellschaft dagegen meinte, dass das Recht beibehalten werden sollte, bis sichergestellt ist, dass der Religionsunterricht tatsächlich frei von jeglichen Neigungen ist. Laut Times sagte er:

"Würde das Unterrichtsfach so reformiert, dass es tatsächlich und ohne parteilich zu sein über religiöse und nichtreligiöse Weltanschauungen unterrichtet, dann wäre das Recht auf die Herausnahme nicht mehr notwendig.

Bis dahin aber ist das Recht auf die Herausnahme notwendig, um die elterlichen Rechte und Freiheiten zu schützen."







Im Original: Children Must be Taught about Islam, Insists Church of England

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