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Sonntag, 30. April 2017

Clinton, Rockefeller und die neue grüne Revolution


Ist die globale Energiewende dazu da, die Kassen eines globalen Imperiums zu füllen? Von Daniel Begley für www.NewsBud.com, 29. April 2017

Eine Recherche durch NewsBud zu amerikanischen und internationalen Plänen für den Übergang von fossilen Brennstoffen zu Erneuerbaren Energien ergab, dass die gemeinsame Initiative durch die Clinton Stifung, die Rockefeller Philantropie und andere Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen Land und Ressourcen amerikansicher Eingeborener ausbeuten, um damit multinationale Konzerninteressen zu bedienen. In vielerlei Hinsicht ähnelt das Vorgehen dabei an die Grüne Revolution aus den 1960er Jahren, einer früheren weltweiten von den Rockefellers betriebenen "philantropischen" Initiative.

In den 1960ern erlebte die Landwirtschaft in der gesamten sich entwickelnden Welt eine Art industrielle Revolution, die bekannt wurde als die Grüne Revolution. Im Vorlauf der Grünen Revolution richtete der ehemalige stellvertretende Außenminister und damalige Präsident der Rockefeller Stiftung  Dean Rusk (1952-1961) den Fokus der Stiftung in den 1950ern auf die Erhöhung der landwirtschaftlichen Produktivität und die Nahrungsmittelsicherheit in den Entwicklungsländern. Im Nachhall des Zweiten Weltkrieges, der die Welt in ein Klima der wirtschaftlichen und politischen Ungewissheit versetzte, unterstützte die Stiftung unter Rusk auch aktiv die US Außenpolitik. Mit dem Bewerben nachhaltiger Landwirtschaft und dem Sicherstellen der Nahrungsmittelsicherheit in bedeutenden Drittweltländern, so Rusk, sei es möglich, die Verbreitung des Kommunismus zu stoppen.

Die Rockefeller Stiftung baute gemeinsam mit dem Außenministerium (DoS), der US Entwicklungshilfebehörde (USAID) und anderen "philantropischen" Organisationen in mehreren Ländern ein Netzwerk an landwirtschaftlichen Forschungseinrichtungen auf. Als Rechtfertigung bewarb die Stiftung das Programm als dringend notwendig, um eine unmittelbar drohende, katastrophale Hungersnot und Dürre abzuwenden, was als unausweichliche Konsequenz des nicht nachhaltigen Wachstums der Weltbevölkerung dargestellt wurde. Mit Hilfe der Forschungen und Innovationen, Kunstdünger, industriellen Landwirtschaftstechniken und selektiver Zucht konnte das Programm die Getreideernten in den Zielregionen exponenziell stiegern. Allerdings hatte das einen Preis.

Während die Stiftung behauptete, den Armen zu helfen, so waren ihre Taten doch eher darauf ausgerichtet, diese noch mehr in die Abhängigkeit zu treiben, während wohlhabende Landbesitzer und die Ölindustrie ein Vermögen daran verdienten. Die Rockefellers machten das, was sie am besten können und strukturierten ihr Programm so, dass es den maximalen Gewinn abwarf, und nicht in einer Weise, wie das Nahrungsabebot unter Berücksichtigung der kulturellen Eigenheiten zu den Einheimischen gepasst hätte. Tatsächlich lehnten die Bauern die neuen teuren und hochproduktiven Samen ab, da sie gedüngt werden müssen (und wofür Öl benötigt wird) und man für ihren Anbau industielle Landwirtschaftsmaschinen braucht. Am Ende aber kapitulierten sie, als es zu Wasserknappheit kam und die festgelegten hohen Getreidepreise der Regierungen den Umstieg notwendig machten. Der anfängliche Erfolg des Programms wurde bald überschattet vom daraus resultierenden massiven Bevölkerungswachstum. Dies in Verbindung mit der verringerten Biodiversität in den Anbaugebieten aufgrund der Übernutzung des Bodens, wa den Äckern die Nährstoffe entzog, was letztlich dazu führte, dass immer mehr Land und Ressourcen benötigt wurden (wovon die Rockefellers in hohem Maße profitierten). Das ist wohl auch der Grund, weshalb der Stiftungspräsident der 1960er, J. George Harrar, das Programm als die "Eroberung des Hungers" bezeichnete.

In fast perfektem Gleichschritt mit der Grünen Revolution von vor gut 40 Jahren scheint auch die heutige Grüne Energierevolution aus dem selben Handbuch zu stammen. Die Gesamtstrategie jedenfalls ist die selbe:

Schritt 1: Fokussiere die öffentliche Meinung auf eine bevorstehende globale Katastrophe, die nur noch mit sofortigen und durchgreifenden Massnahmen verhindert werden kann.


  • In den 1960en verbreitete der Präsident der Rockefeller Stiftung J. George Harrar die Angst vor einer katastrophalen Hungersnot, nach deren Abwenden aber ein exponenzielles Bevölkerungswachstum einsetzte.
  • Die heutigen Eliten in Politik und Finanzwirtschaft warnen vor der Aussicht einer katastrophalen, menschengemachten globalen Erwärmung, auch wenn dies nur auf voreingenommener Forschung und fragwürdigen Zahlen beruht.

Schritt 2 & 3:
Bringe die Staatsmacht dazu, den weltweiten Einfluss der Stiftung zu maximieren, um die natürlichen Ressourcen der Welt mit Hilfe eines zentralisierten globalem Hegemons bewirtschaften und vermarkten zu können.


Mit Hilfe eines gemeinsamen Windenergieentwicklungsprojektes durch die Clinton Global Initiative (CGI) auf Indianerland wird auf nationaler Ebene gerade ein Mikrokosmos dieses Planes umgesetzt . Über CGI Amerika haben sechs Sioux Stämme ihre Ressourcen zusammengelegt und Gelder der Rockefeller und Ford Stiftungen, sowie anderen mächtigen Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen und Philantropen angenommen, um damit die Oceti Sakowin Energiebehörde (OSPA) zu gründen, ein industrielles Windstromprojekt, das auf Stammesland steht. Auch wenn die Behörde technisch gesehen die Windgeneratoren betreiben wird, so wird der Strom verteilt auf die gesamten Vereinigten Staaten, und der Großteil der Gewinne wird zum Abbau der massiven Schulden aufgewendet werden müssen, welche die OSPA bei den Konzerngiganten aufgenommen hat, um damit ihr heiliges Land und ihre Ressourcen für eine sehr lange Zeit auszubeuten.

Da niemand geringeres als die Rockefeller Stiftung die 350.org Kampagne gegen fossile Energieträger betreibt lässt sich schliessen, dass der Feind die Bewegung übernommen hat und daran prächtig verdienen wird.






Im Original: Newsbud Exclusive Report- Clinton, Rockefeller & the New Green Revolution: Are Native Resources Fueling the Global Empire?

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