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Montag, 5. Dezember 2016

Die hochprofessionelle Schleuserindustrie eröffnet zwischen Algerien und Sardinien eine neue Migrantenroute mit 158 Ankömmlingen in der ersten Nacht

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Die Massenankunft von 158 illegalen algerischen Migranten an der sardinischen Küste wurde von der Polizei als gut organisiert beschrieben, was darauf hindeutet, dass von nun an ein regelmässiger Strom an Nordafrikanern in Richtung der kleinen italienischen Insel fliessen könnte. Von Victoria Friedman für www.Breitbart.com, 4. Dezember 2016


Am Freitag um 1 Uhr Nachts und in den frühen Stunden am Samstag morgen erreichte eine kleine Migrantengruppe die Häfen von Sulcis-Igliesiente und Teulada, sowie die Strände von Porto Pino (Sant’Anna Arresi) und Sant’Antioco. Die 158 illegalen Migranten wurden von der Polizei verhaftet, wobei sie alle aus Algerien stammen.

Die Polizei merkte an, dass während es über das Jahr immer wieder Migranten in Gruppen von unter 20 die Insel erreichten, so ist dies die erste Massenanlandung in einer Nacht seit Anfang des Jahres.

Es wird auch angenommen, dass sich die Schleuser künftig neben der Route über die siziliansiche Meeresenge zur belagerten Insel Lampedsa, wo inzwischen wöchentlich 15.000 Migranten ankommen und der "Migrantenkatastrophe" von Sizilien, auf die Route zwischen Algerien und Sardinien konzentrieren werden.

Der Einsatzleiter des Hafens von Cagliari auf Sardinien, Roberto Isidori erklärte:

"In diesen Tagen sind die Bedingungen auf dem Meer nicht besonders hart, was ganz offensichtlich jenen hilft, die diese Art von Überfahrt organisieren."

Alle Illegalen erreichten das Land an Bord kleiner Fiberglasboote ohne Besatzung. Dies ist, so die Ermittler, der Beweis, das die Migranten an Bord von größeren Schiffen - etwa einem Fischereiboot oder einem Hochseeschiff - in die Nähe der Insel gebracht wurden, um dann in die kleineren Boote gebracht zu werden, in denen sie den letzten Rest der Strecke absolvierten.

Luca Agati, der Sekretär der Polizeigewerkschaft von Cagliari sagte:

"Was heute passiert ist lässt uns dieses Phänomen besser verstehen, wobei es eine umfangreiche Organisation geben muss, da die Ankunft dieser Migranten heute kein Zufall war.

Unsere Kräfte sind derzeit damit beschäftigt, die Wahllokale zu bewachen [vor dem Referendum am Sonntag] und es scheint mir ganz so, als hätte jemand diese Anlandungsaktion zeitlich entsprechend daran angepasst.

Allerdings lehnt es Rom ab, dass in Sulcis ein Notfall stattfand [um die Beamten von den Wahllokalen in Richtung Migranten abzuziehen, d.R.]. Die Arbeit überwältigt uns daher zunehmend und die Mitarbeiter in unseren Polizeiwachen sind immer ungeschützt."

Offizielle merkten an, dass es nun fast täglich Ankünfte gibt: Alles junge Männer, fast alle Algerier und immer in "guter Verfassung" und manchmal mit Handys und oftmals mit Rucksäcken voller frischer Kleidung. Herr Agati sagte:

"Auch das ist ein Beweis, dass die in Sardinien anlandenden Migranten keine Reise hinter sich haben, wie jene, die täglich in der Sizilianischen Meeresenge von Frontexschiffen aufgelesen werden."

Im April wurde die Ferieninsel von eritreischen und somalischen Protestierern heimgesucht, die den Verkehr lahmlegten, indem sie sich auf die Strassen der Hauptstadt Cagliari legten und forderten, von der Insel weg und aufs Festland gebracht zu werden. Sardinien befindet sich derzeit in einem Krisenzustand, da alle vier Migrantenunterkünfte voll besetzt sind.



Passend zum Thema Algerien und Migration ist auch der Artikel "Wie Algerien die EU zerstören könnte".






Im Original: ‘New Migrant Route’ Opens Between Algeria and Sardinia, 158 Arrive in One Night

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