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Mittwoch, 21. Juni 2017

Studie stellt fest: Fast jede zehnte Stimme für Hillary Clinton und Barack Obama stammte von illegalen Wählern

Wahlmaschine: Sollte mit einem Ausweislesegerät ausgestattet werden

Von Rowan Scarborough für www.WashingtonTimes.com, 19. Juni 2017

Eine Forschergruppe aus New Jersey hat sich die Wahlstatistiken noch einmal näher angesehen und kam zum Schluss, dass die Zahl der Nichtstaatsbürger, die illegal bei den US Wahlen abgestimmt haben bei weitem größer ist, als bislang geschätzt wurde.

Bei den Wahlen von 2008, als Barack Obama gewann, könnten bis zu 5,7 Millionen Nichtbürger abgestimmt haben.

Die fragliche Organisation namens Just Facts ist eine unabhängige Denkfabrik, die sich selbst als konservativ und libertär bezeichnet und sie veröffentlichte ihre Ergebnisse in einem Bericht zur landesweiten Einwanderung.

Der Präsident von Just Facts James D. Agresti und seine Mitarbeiter untersuchten Zahlen aus einer umfassnden Harvard/YouGov Studie, bei der alle zwei Jahre eine Sammlung von zehntausenden Stimmabgaben mit Hilfe einer Umfrage analysiert werden.[..]

Die Schlussfolgerung von Just Facts stellt sich dabei gegen beide Seiten der Problematik illegaler Wähler: Jene, die sagen, dass es oft vorkommt und jene, die meinen, das Problem sei inexistent.

Auf der einen Seite gibt es Studien von Professoren von der Old Dominion Universität (ODU) in Virginia, die versuchten, im Rahmen einer eigenen Studie den Anteil illegaler Wähler aus der in Harvard erstellten Datensammlung abzuleiten.

Auf der anderen Seite waren die Professoren aus Havard, welche die ursprüngliche Studie erstellten und feststellten, das exakt "Null" der etwa 18 Millionen erwachsenen Nichtsbürger an den US Wahlen teilnahmen. Die Mainstream Medien übernahmen letztere Position und behaupteten, die ODU Studie sei "widerlegt".

Die dortigen Professoren, die trotz der Angriffe noch immer zu ihrer Arbeit stehen schlussfolgerten, das 2008 zwischen 38.000 und 2,8 Millionen Nichtbürger wählen gingen.

Die neuerliche Auswertung der selben Zahlen durch Herrn Agresti ergab nun deutlich höhere Zahlen. Er schätzt, dass sich in dem Jahr etwa 7.9 Millionen Nichtbürger illegal registrierten und zwischen 594.000 und 5,7 Millionen von ihnen auch wählen gingen.

Diese Zahlen entsprechen auch viel eher den Schätzungen von Präsident Trump, der meinte, dass er die Stimmenmehrheit nur deshalb gegen Hillary Clinton verlor, weil so viele Nichtbürger an der Abstimmung teilnahmen.

Im letzten Monat unterzeichnete der Präsident eine Exekutivanordnung, mit der eine Kommission eingerichtet wurde, um die Wahrheit über das illegale Wählen herauszufinden. Der Vorsitzende ist Vizepräsident Mike Pence und neben illegalen Wählern soll auch untersucht werden, inwiefern alte Wählerregister mit den Namen von Toten verwendet werden, sowie in wieweit vielfach registrierte an Wahlen teilnehmen.

Für das Jahr 2012 meint Just Facts, dass zwischen 3,2 und 5,6 Millionen Nichtbürger für das Wählen registriert waren und zwischen 1,2 und 3,6 Millionen von ihnen wählen gingen.

Herr Agresti zeigt seine Argumentation anhand einer Reihe von komplizierten Rechnungen auf, in denen er die Datensammlung mit Zahlen der US Zensusbehörde für Nichtbüger vergleicht. Umfragen zeigen, dass Nichtbürger mit übergroßer Mehrheit demokratisch wählen. Herr Agresti sagte zur Washington Times:

"Die Details sind technischer Natur, die berechneten Zahlen basieren aber auf eher konservativen Annahmen zum Stichprobenfehler und basieren auf einer Methode, die sich als genauer erachte."

Er glaubt, die Harvard/YouGov Forscher haben ihre "Null" Behauptung auf zwei falschen Annahmen aufgebaut. Erstens nahmen sie an, dass Menschen, die sagten sie würden einen bestimmten Kandidaten wählen, nur dann auch wirklich wählen gegangen sind, wenn ihre Namen in einer Datenbank auftauchen. Herr Agresti meinte dazu:

"Das ist unlogisch, da es unwahrscheinlich ist, dass solche Datenbanken die Identität von Wählern mit falschen Papieren verifizieren, obwohl sie von Millionen Nichtbürgern verwendet werden."

Er verweist dabei auf Untersuchungen der Regierung, die zeigen, dass eine große Zahl Nichtbürger falsche Ausweise und Sozialversicherungsnummern verwenden, um in den USA normal leben zu können, wobei hier auch das Wählen hinzugehört.

Zweitens nahmen sie in Harvard an, dass an der Umfrage teilnehmende Bürger sich manchmal selbst fälschlicherweise als Nichtsbürger einordnen, gleichzeitig aber nicht annahmen, dass dies andersherum Nichtbürgern passiert. Herr Agresti meinte dazu:

"Das ist irrational, da illegale Einwanderer oftmals behaupten Bürger zu sein, um ihren illegalen Aufenthaltsstatus zu verbergen."

Einige der befragten Nichtbürger verneinten, dass sie für die Wahlteilnahme registriert waren, obwohl öffentlich zugängliche Wahldatenbanken das Gegenteil zeigten.

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Die Schlussfolgerung daraus, so Agresti, wird von den Ergebnissen der Harvard/YouGov gestützt, da Konsumenten- und Wählerdaten bei 90 Prozent aller Befragten passen, allerdings nur zu 41 Prozent bei den befragten Nichtbürgern. Zum Grund, warum seine Zahlen über jenen der Old Dominion Studie liegen meinte Herr Agresti:

"Ich berechnete den Stichproblenfehler vorsichtiger, damit das Endergebnis stabiler wird und dazu habe ich eine etwas andere Methode verwendet, die wie ich meine genauer ist."

Es gibt auch harte Beweise dafür, dass Nichtbürger an den Wahlen teilnehmen. Konservative Aktivisten kamen nach einer begrentzen Recherche in Maryland und Virginia zum Schluss, dass tausende illegale Einwanderer als Wähler registriert sein müssen.

Solche Untersuchungen, wie etwa das Vergleichen von Listen für abgelehnte Gerichtsjuryteilnahmen mit Wählerlisten ergeben aber nur eine Momentaufnahme. Konservative sagen, dass die Problematik weitaus umfangreicher ist, als es die Pence Kommission erfassen kann.

Die gegen Wahlbetrug kämpfende Public Interest Legal Stiftung veröffentlichte im letzten Monat eine ihrer umfassendsten Berichte zum Thema.

Darin steht, dass Virginia über 5.500 Nichtbürger von den Wahllisten gestrichen wurden, darunter 1.852 Personen, die zusammen über 7.000 Stimmen abgegeben haben.[..] Die Stiftung sagte, dass es auf den Wählerlisten wahrscheinlich noch weitaus mehr illegale Wähler gibt, deren illegaler Status bislang noch nicht aufgefallen ist.


Eine Anmerkung: Die Stimmenverteilung der Präsidentschaftswahlen von 2016/2012/2008:

Trump: 62.984.825; Clinton: 65.853.516 (2.868.691 Vorsprung für Clinton)
Obama: 65.910.437; Romney: 60.932.795 (4.977.642 Vorsprung für Obama)
Obama: 69.456.897; McCain: 59.934.786 (9.522.111 Vorsprung für Obama)

Die Gesamtstimmenmehrheit ist nur bedingt aussagekräftig, da jeder Bundesstaat eine bestimmt Anzahl Stimmen hat, also die relative Mehrheit in den Bundesstaaten ausschlaggebend ist und nicht wer die meisten Stimmen insgesamt erhält.






Im Original: Study supports Trump: 5.7 million noncitizens may have cast illegal votes
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