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Montag, 15. Mai 2017

Trick 17: Al-Kaida Filiale ändert ihren Namen und fällt von der Liste mit Terrororganisationen

Keine Sorge, die wollen nur beten

Von David Krayden für www.DailyCaller.com, 14. Mai 2017

Al-Kaidas syrischer Ableger heisst von nun an Tahrir al-Sham (HTS) und steht damit wie CBC News berichtet nicht mehr auf den Terrorlisten von Kanada und den USA.

Mit dem neuen Namen ist die Organisation ab sofort keine bedeutende nationale Sicherheitsbedrohung mehr, was zur Folge hat, dass Kanadier für die Gruppe kämpfen, ihnen Geld spenden und Propaganda für sie betreiben können - all das, ohne riskieren zu müssen, wegen der Unterstützung von Terrorismus angeklagt zu werden.

HTS war nicht nur in der Lage, sich eine neue Identität zu geben, sondern konnte sich auch andere islamische Extremistengruppen einverleiben und damit ihrem Netzwerk eine Blutverjüngung verpassen.

CBC merkt an, dass diese Strategie nicht neu ist bei Dschihadisten, die sich über die Jahre erfolgreich von einer Organsiation zur nächsten wurden mit dem Ergebnis, dass viele Syrer sich nicht einmal mehr sicher sind, was die Gruppe eigentlich erreichen will und mit wem sie verbündet ist. Die aktuelle Transformation scheint aber viele Menschen davon überzeugt zu haben, dass sie nicht mehr zu Al-Kaida gehört.

HTS, oder die "Organisation für die Eroberung der Levante", war ursprünglich eine Ausländerlegion von Al-Kaida mit dem Namen Jabha al-Nusra ("Unterstützungsfront"), deren Aufgabe es war, ab 2011 vom Irak aus in Syrien islamischen Terror zu verbreiten. Die Befehle erhielt sie von Abu Bakr al-Baghdadi, dem damaligen Al-Kaida Kommandeur im Irak, der mittlerweile zum IS Kalifen aufgestiegen ist.

Sowohl die USA als auch Kanada setzten Jabha al-Nusra 2012 auf ihre Terrorlisten, wobei die US geführte Koalition gegen den IS den syrischen Ableger meist ignoriert hat, weshalb dieser sich weiter ausbreitn konnte und für islamischen Terrorismus typische Greueltaten verüben können: "Ungläubige" töten, Frauen versklaven, moderate Moslems steinigen und Denkmäler und Antiquitäten anderer Religionen zerstören.

Als die al-Nusra dann zur HTS wurde fiel sie aber tatsächlich von der Terrorliste, wobei das US Außenministerium CBC News sogar bestätigte, dass HTS Mitglieder nicht mehr als Terroristen erachtet werden.

Auf die Frage durch CBC News, wie die Nichterfassung der HTS als Terrorgruppe die zukünftige Strafverfolgung von HTS Unterstützern in Kanada beeinflussen würde, hiess es von den kanadischen Strafverfolgungsbehörden (PPSC):

"Die PPSC kann nicht auf hypothetische Fragen antworten, oder Fragen, die sich darauf beziehen, wie das Recht bei hypothetischen Straffällen angewandt würde."

Das Geheimnis darum, warum HTS von der Terrorliste fiel könnte in der Tatsache begründet liegen, dass einer ihrer Ableger die Zenaida Brigade ist, eine Dschihadistengruppe aus Aleppo, die großzügige US Hilfen und militärische Unterstützung erhielt, als die Obama Regierung mit dem Gedanken spielte, offiziell die Syrische Freie Armee (SFA) zu unterstützen, eine Ansammlung von Soldaten und Söldnern mit unterschiedlichen Motiven und verschiedenen ideologischen Ansichten.

Die ehemalige Regierung beendete die Finanzierung der Zenaida Brigade erst, als ihnen von Amnesty International die Ermordung von christlich-orthodoxen Priestern vorgeworfen wurde. SFA Kämofer filmten sich sogar dabei, als sie einen Jungen enthaupteten.






Im Original: Al-Qaida Affiliate Gets Off Terrorist List By Changing Name

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