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Freitag, 5. Mai 2017

Französische Erstwähler erklären, warum sie für Le Pen stimmen


Die gegen die Masseneinwanderung antretende Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen zieht zunehmend junge Wähler an. Hier sind zwei Erstwähler, die erklären, warum ihre Wahl auf Le Pen fiel. Von Chris Tomlinson für www.Breitbart.com, 4. Mai 2017

Die beiden 18 jährigen namens Sacha T. und Baptiste L. werden demnächst das erste Mal an einer französischen Präsidentschaftswahl teilnehmen und haben vor, für Marine Le Pen zu stimmen. Die beiden sind Teil einer wachsenden Gruppe an französischen Jugendlichen in Frankreich, welche die traditionellen Parteien ablehnen, weil sie den Eindruck haben, dass weder die Sozialisten noch die konservativen Republikaner für sie sprechen, wie Liberation berichtet.

Sacha T., der im dritten Semester Geschichte und Politik studiert sagt, dass er aus einer traditionellen Familie stammt, die "bei sozialen Themen sehr rechts ist" und bei der traditionsfreundlichen Familienbewegung La Manif Pour Tous mitmacht, die kürzlich den globalistischen Kandidaten Emmanuel Macron als "familienfeindlich" bezeichnete.

Eine Stimme für Le Pen wird auch "aus der Perspektive der Sicherheit gut sein. Angesichts dessen, was momentan passiert: Die Flüchtlingskrise und die Anschläge." Auf die Frage, was er darüber denkt, dass er den Front National unterstützt, der vom französischen Establishment als "rassistisch" und "antisemitisch" bezeichnet wird meinte Sacha, dass er die Partei weder für rassistisch noch für antisemitisch hält.

Für Sache ist eine Stimme für Le Pen eine Stimme für "eine souveräne Regierung und für eine fiskale, monetäre, landwirtschaftliche, wirtschaftliche und einwanderungstechnische Unabhängigkeit."

Baptiste L. unterstützte früher den konservativen Republikanerkandidaten Francois Fillon, der aufgrund einer Reihe von Skandalen während des Wahlkampfes nicht in der Lage war, die erste Wahlrunde zu überstehen. Der Philosophiestudent sagte, seine Wahl fiel vor allem auf Le Pen, weil es eine Stimme gegen Macron und dessen globalistische Politik ist. Er sagte:


"Meine Zustimmung bekommt ihr Programm vor allem bei allen Aspekten der Souveränität oder Identität.

Wir wollen Frankreich bleiben und daher haben wir auch einen Wunsch nach Identität oder Nationalismus."

Bei ihrem Wirtschaftsprogramm ist er sich allerdings nicht so sicher.

Der 18 jährige ist auch nicht überzeugt von den offiziellen Umfrageergebnissen und meint, dass er mehrere Umfragen gesehen hat, in denen die beiden viel näher beieinander lagen. Auch wenn Baptiste momentan Le Pen unterstützt, so gefällt ihm ihr Verbündeter Nicolas Dupont-Aignan eigentlich noch mehr und sagte, er wolle langfristig dem gaullistischen Politiker helfen, den er als den "wahren Souveränisten" erachtet.

In Frankreich und überall in Europa zieht es immer mehr junge Menschen zu den populistischen patriotischen Parteien und Bewegungen. Beispielsweise konnte die hippe, rechte und in Frankreich gegründete Jugendbewegung der Identitären in Frankreich, Österreich und Deutschland einen starken Zuwachs verbuchen. Die Gruppe hat in Wien, Berlin und Paris bereits mehrere großangelegte Proteste gegen die Massenmigration und die Islamisierung durchgeführt.




Im Original: Young First Time Voters Explain Why they Are Choosing Le Pen

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