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Montag, 17. April 2017

BBC preist australischen Künstler, der mit seinen Burkabildern "einwanderungsfeindlichen" und "islamophoben" Einstellungen entgegentreten will

Die Burka: Stoffgewordener Willkommensgruß

Die BBC preist einen australischen Fotografen für seine Antwort auf das, was er das "tragische" Aufkommen einer "einwanderungsfeindlichen Einstellung" in seiner Heimat nennt, und gegen die er das eine, islamische Frauen definierende Kleidungsstück - bekannt als Burka - in Szene setzt. Von Simon Kent für www.Breitbart.com, 14. April 2017

Fabian Muir begann sein Projekt im Jahr 2014, nachdem der ehemalige australische Ministerpräsident Tony Abbott meinte, das Tragen der Burka auf dem Gelände des Parlamentes in Canberra sollte verboten werden. Herr Abbott wies dabei auf Sicherheitsbedenken hin und nannte das Kleidungsstück eine "ziemlich konfrontative Art der Bekleidung und ganz ehrlich, ich wünschte mir, niemand würde sie tragen."

Laut BBC handelt es sich bei Herrn Muirs "Stadtburka" Projekt um eine Kritik am "Aufstieg des Rechtsextremismus und der Islamophobie" im allgemeinen und an Australiern, die meinen, dass die Einwanderung aus islamischen Ländern alles andere als wünschenstwerte Ergebnisse hervorbringt. Herr Muir verwies auf die 49 Prozent aller Australier, die in einer Umfrage von 2016 ein Totalverbot der Moslemeinwanderung unterstützten, und meinte gegenüber der BBC:


"Tragischerweise hat sich die [einwanderungskritische Einstellung] seit 2014 noch verstärkt.

Die Flüchtlingskrise.. ist immer ein so leichtes Ziel für Politiker. Es gibt immer einen gewissen Anteil in der Bevölkerung, die so etwas schluckt, weil es eine einfache Lösung für diese Art von Problem zu sein scheint."

Herr Muir sagte, die Stadtburka stehe für den "kulturellen Zusammenprall", den er mit seiner Kunst überwinden will. Er sagte:

"Es geht noch immer um die Simulation, aber es gibt auch einen gewissen Hang zur Konfrontation und Anpassung, also einen gewissen dunklen und konnotierten Unterton."

Für die Bilder seiner Fotoserie nimmt er die Burka und platziert sie vom Supermarkt bis hin zu U-Bahnen in alltäglichen Szenen. Herr Muir weist dabei nicht auf den historischen oder religiösen Kontext der Burka hin, bei der es sich um das verhüllendste aller islamischen Frauenkleider handelt. Insgesamt werden das Gesicht und der ganze Körper verdeckt und es bleibt nur eine kleine Ritze für die Augen als Fenster zur Welt.

Die Burka wird von Frauen beim Verlassen des Hauses getragen, die sie erst wieder ausziehen sollen, wenn sie wieder zu Hause sind. Kritiker erachten sie als ein Symbol des radikalen Islam.

Allerdings ist die Burka für Herrn Muir kein religiöses Symbol der Unterdrückung, vielmehr hält er sie für eine noble Ausdrucksweise all jener, die sie tragen.

Er sagte der BBC, dass das letzte Bild in seiner Serie eine Frau in einer Burka zeigt, wie sie [fröhlich?, d.Ü.] in einem Skaterpark steht. Er meinte dazu:

"Das ist ein nettes Abschlussbild, es ist optimistisch - weil es Offenheit demonstriert.

Allerdings bleibt es mein Eindruck, dass es noch eine Menge Barrieren bei dem Thema gibt, die wir überwinden müssen."





Im Original: BBC Lauds Australian Artist Who Says Burqa Images Challenge ‘Anti-Immigrant’, ‘Islamophobia’ Sentiment

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