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Sonntag, 5. März 2017

Loretta Lynch: Wir brauchen mehr Märsche, Blut und Tote auf den Strassen


Für www.WND.com, 4. März 2017

Die ehemalige Generalstaatsanwältin der Obamaregierung Loretta Lynch hat eine leidenschaftliche Videobotschaft erstellt, in der sie für mehr Märsche, Blut und Tote auf den Strassen plädiert - ein Video, das später auf der Facebookseite der Demokraten im Senat veröffentlicht und mit "Worte der Inspiration" umschrieben wurde.

Das Video ist weniger als eine Minute lang und beginnt mit der Feststellung, dass das Volk "große Angst und Unsicherheit" empfindet, was als impliziter Bezug auf Donald Trumps Einzug ins Weiße Haus gesehen werden kann.

Ohne in Details zu gehen sagt Lynch, dass "unsere Rechte angegriffen werden, es wird auf ihnen herumgetrampelt und sie werden uns sogar entzogen."

Die schärfsten von ihr im Video verwendeten Worte lassen vermuten, dass die Antwort darauf in Strassenaktionen besteht, die unausweichlich blutig und mörderisch enden werden. Lynch sagt:


"Ich weis, dies ist eine Zeit mit großer Angst und Unsicherheit für so viele Menschen.

Ich weis, dies ist eine Zeit der Sorge für das Volk, das sieht, wie unsere Rechte angegriffen werden, es wird auf ihnen herumgetrampelt und sie werden uns sogar entzogen. Ich weis, es ist schwierig, aber ich möchte euch daran erinnern, dass es nie einfach war. Wir haben immer hart daran gearbeitet, dieses Land so zu verändern, dass wir die großen Ideale unserer Gründungsväter erreichen können."

Lynch, die demnächst die Thomas Jeffersion Stiftungsmedaille der Universität von Virginia erhalten soll meint dann:

"Es waren Menschen, Einzelne, die sich zusammenschlossen, normale Menschen, die einfach nur die Notwendigkeit sahen, was getan werden musste und sie vereinigten sich und unterstützten jene Ideale, die den Unterschied machten. Sie sind marschiert, sie bluteten und ja, einige von ihnen starben. Es ist sehr hart. Alles Gute ist hart. Wir haben es davor geschafft. Und wir können es wieder schaffen."

Lynch folgte 2014 auf Eric Holder als Barack Obamas Generalstaatsanwalt.

Am bekanntesten ist Lynch für ihr berühmtes Privattreffen mit ihrem ehemaligen Bill Clinton in ihrem Flugzeug, während es gleichzeitig eine Bundesermittlung gegen seine Frau Hillary gab und ihren privaten E-Mail Server, den sie als Außenministerin betrieb. Obama stellte sich hinter Lynch, als herauskam, dass sie sich heimlich mit Clinton im auf dem Flughafen in Phoenix stehenden Flugzeug traf.

Lynch sagte, bei ihrer Unterhaltung mit Bill Clinton sprachen sie nicht über die FBI Ermittlungen wegen dem privaten Server seiner Frau.

Weniger bekannt über Lynch ist, dass sie die Staatsanwältin im größten Bankenskandal der Geschichte war - der Untersuchung zu den Verwicklungen der HSBC in Geldwäsche für Terroristen und Drogenkartelle im Jahr 2012[..].

Auch wenn die größte Bank der Welt mit hohen Geldstrafen belegt wurde, so musste sich kein einziger Vertreter der Bank verantworten und Lynch ermittelte auch nicht gegen sie. Obwohl das Thema bei der Senatsanhörung zu ihrer Ernennung angesprochen wurde, stimmten trotzdem 10 Republikaner für sie - Kelly Ayotte, Ron Johnson, Mark Kirk, Rob Portman, Thad Cochran, Susan Collins, Jeff Flake, Lindsey Graham, Orrin Hatch und Mitch McConnell.

Als WND damals Beweise eines Enthüllers von innerhalb der Grossbank veröffentlichte, nutzte die HSBC ihre immense Macht, um Serveranbieter dazu zu bringen, WND aus dem Netz zu nehmen - was innerhalb weniger Stunden wieder korrigiert wurde.






Im Original: Loretta Lynch: Need more marching, blood, death on streets

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