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Sonntag, 19. März 2017

Bernie Sanders: "Die Demokratische Partei sinkt gerade wie die Titanic"

Rot = Trump

Von Baxter Dmitry für www.YourNewsWire.com, 19. März 2017

Bernie Sanders verglich den Zustand der Demokratischen Partei des Jahres 2017 vor kurzem in einem Interview mit dem Schicksal der Titanic, wobei er meinte, dass die korrupten und nur sich selbst interessierenden demokratischen Parteiführer den "Status Quo" erhalten wollen und das Schiff so lange weiter absaufen lassen, wie sie ihre "Sitze in der ersten Klasse" halten können.

Sanders antwortete der New York Times auf die Frage, ob er denke, die Partei wüsste noch, wofür sie steht:


"Es gibt mit Sicherheit es einige Mitglieder in der Demokratischen Partei, die den Staus Quo erhalten wollen.

Sie würden die Titanic lieber absaufen lassen, so lange sie Sitze in der ersten Klasse haben."

Sanders betrieb beim Präsidentschaftswahlkampf 2016 eine Außenseiterkampagne, mit der er sich als Alternative für die Wahl der Etablierten, Hillary Clinton, präsentierte. Er rief die Demokratische Partei dazu auf für normale Amerikaner der Arbeiterschicht zu kämpfen und vertrat die Ansicht, dass die demokratische Parteielite ihre Wurzeln verkauft hat und zur Partei der grosstädtischen Elite wurde und nicht mehr die Partei des Volkes ist.

Die Partei ist in den letzten Jahrzehnten nicht mehr wiederzuerkennen. Demokraten fühlen sich laut dem Senator mittlerweile der Wall Street, dem militärisch-industriellen Komplex und anderen Geldinteressen verpflichtet.

Senatorin Elizabeth Warren, ein weiteres Mitglied des progressiven Flügels in der Demokratischen Partei schlug in der NYT im selben Artikel vor, dass die Wahl von Präsident Donald Trump die Demokraten daran erinnern würde, dass sie sich darauf konzentrieren sollten, ihre Werte bewerben und nicht ihre eigenen Taschen zu füllen. Warren sagte:

"Unsere Werte entsprechen jenen der meisten in Amerika."

Die Demokratische Partei erlebt seit der von vielen als überraschend bezeichneten Rückeroberung des Weißen Hauses durch die Republikaner innere Verwerfungen. Während einige Progressiven darauf drängen, dass die Partei linker werden soll, rufen zentristische Demokraten die Parteiführung dazu auf, auf die Trump Unterstützer in der Mitte Amerikas zuzugehen.

Anders als viele Mitglieder in der demokratischen Parteiführung vertritt der Abgeordnete Tim Ryan diese Ansicht. Er warnte seine Kollegen davor, dass die Lage so düster ist, dass die Partei sich kaum mehr als landesweite Partei bezeichnen kann. Tim Ryan sagte nach der Präsidentschaftswahl:

"Wir sind am Punkt angelangt, an dem wir momentan keine landesweite Partei mehr sind.

Wir geniessen Unterstützung an den Küsten, aber wir haben die Mitte Amerikas verloren."





Im Original: Bernie Sanders: ‘Democrat Party Is Sinking Like The Titanic’

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