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Freitag, 14. Oktober 2016

Italienischem Ort wird "Apartheid" vorgeworfen, nachdem sie den Flüchtlingen verboten haben den Bus zu benutzen, weil sie Schülerinnen belästigt haben


Von Alix Culbertson für www.Express.co.uk, 12. Oktober 2016

Migranten im kleinen Ort Calizzano in Italien wurden gebeten, die Busse im Ort nicht mehr zu verwenden, wenn Schüler darin mitfahren.

Den 40 Migranten, die im dortigen Lux Hotel leben wurde vorgeworfen, dass sie in den Bussen herumschreien, kämpfen, streiten und sich den Mädchen gegenüber "unangemessen verhalten" würden.

Der Ort hat nur 1.500 Einwohner und liegt etwa 90 Kilometer von der französischen Grenze weg, und es sollte ursprünglich nur 24 Migranten dort untergebracht werden.

Nach Beschwerden von Italienern, die von den Flüchtlingen genervt waren, weil sie den Bus nicht nur ohne Fahrschein benutzten, sondern sich auch so hinsetzten, das die Einheimischen im Bus stehen mussten hat der Bürgermeister den Entschluss gefasst, die Passagiere zu trennen.

Bürgermeister Pierangelo Olivieri sagte:


"Ich habe nur nach einer Lösung gesucht für eine sehr komplizierte Situation in einer Gemeinde wie unserer, die so weit weg von den interessanten Zentren liegt und nur begrenzte öffentliche Einrichtungen und Sicherheitssystme hat, während gleichzeitig 40 Gäste betreut werden müssen.

Es ist auch kein Verbot, sondern eine Bitte an die Flüchtlinge, andere Transportmittel zu verwenden, als jene für die Schüler."

Er verwies auf eine ursprüngliche Verinbarung mit der Regierung, wonach der Ort lediglich 24 Personen beherbergen sollte.

Bei einem Treffen der Präfektor, bei der er für die Entscheidung kritisiert wurde bat Herr Olivieri offizell, die Zahl der Flüchtlinge in seinem Ort zu reduzieren.

Paolo Pezzana, der Koordinator der ANCI Einwnaderungskommission in Ligurien nannte Calizzano eine "großartige Gemeinde", die eine der ersten war, welche Einwanderer [da steht wirklich Einwanderer, nicht Flüchtling, d.R.] willkommen hiess und integrierte.

Allerdings sagte Raffaela Paita die Anführerin der demokraischen Partei in der Region:

"Die Entscheidung des Bürgermeisters, dass Migranten dazu gezwungen werden sollen, andere Busse als Schüler zu nehmen ist unwürdig und fast schon Apartheit."

Der Bürgermeister aber steht hinter seiner Entscheidung und sagte "es geht nicht um Rassismus, sondern um gesunden Menschenverstand.

Die Bürger sind angespannt, da es eine Reihe von Zwischenfällen gab, die vielleicht nicht ernst, aber sicher unangenehm waren, sie vergiften unser Leben und die Ruhe.

Ich glaube auch, dass die Ursache der Probleme in der erhöhten Anzahl an Flüchtlingen in Calizzano liegt.

Die Lizenz des Hotel Lux gilt für 24 Gäste, nicht für 40.

Calizzano ist bereit maximal 20 Migranten zu beherbergen, was in Relation zur Bevölkerung bereits weit über dem Durchschnitt liegt.

Ich beabsichtige, alles in meiner Macht stehende zu tun, um die öffentliche Ordnung in meinem Ort aufrecht zu erhalten.

Die Spannungen rühren von der hohen Anzahl an Migranten her und das in Verbindung mit einer gezwungenen Lebensgemeinschaft zwischen unterschiedlichen ethnischen Gruppen."

Diese Woche war die Polizei bereits dazu gezwungen, im Hotel einen Streit zu schlichten, als zwei Flüchtlingsjungen ins Krankenhaus eingeliefert werden mussten.


Im Original: Italian town accused of 'apartheid' after banning refugees from buses for bothering girls

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