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Sonntag, 6. November 2016

Vaclav Klaus: Die EU ähnelt immer mehr dem alten kommunistischen Regime



Die EU ist eine unverantwortliche und undemokratische Organisation, die immer mehr an die alten kommunistischen Regimes in Osteuropa erinnert, so der ehemalige tschechische Präsident. Von Nick Hallett für www.Breitbart.com, 5. November 2016

Vaclav Klaus, der bis 2013 zehn Jahre lang Präsident der tschechischen Republik war, verurteilte die EU dafür, weil sie sich Ideologien verpflichtet fühlt, welche die Freiheit begrenzen und warf den heutigen europäischen Anführern vor, ihren wahren Absichten gegenüber blind zu sein.

Bei einer Rede, die er beim ersten europäischen Freiheitspreis in Stockholm hielt sagte Präsident Klaus, dass sein Land aus der Erfahrung mit dem Kommunismus gelernt hat, die Freiheit wertzuschätzen, allerdings lagen seine Landsleute falsch in ihrer Annahme, dass dies für immer der Fall sei.


"Während der 27 Jahre nach dem Ende des Kommunismus haben wir allmählich bemerkt, dass wir in einer Welt leben, die anders ist, als jene, von der wir immer träumten.

Es wurde immer klarer, dass der Mangel an Freiheit nicht ausschliesslich mit dem einen bösen, totalitären und autoritären Regime verbunden ist.

Es gibt weitere undemokratische "Ismen" und institutionelle Gegebenheiten, die zu ganz ähnlichen Ergebnissen und Konsequenzen führen."

Er sagte, dass sein Land aufgrund der führenden Ideologien der Europäischen Union eine "bei weitem sozialistischere, kontrolliertere und reguliertere Gesellschaft hat, als wir es uns vor 27 vorstellen konnten."

Aus diesem Grund, sagte er, fühlt sein Land und der Rest Europas, dass es wieder zurück geht in Richtung der ehemaligen kommunistischen Gesellschaft.

Er warf der EU vor, die Prinzipien einer freiheitlichen Gesellschaft zu unterminieren, indem sie Konzepte wie die "grüne Ideologie" verbreiten, die er eine "gefährliche Variation der traditionellen sozialistischen Doktrin" nannte.

Präsident Klaus teilte auch gegen die "mangelhaft gebildeten" Intellektuellen Europas aus und deren "Ideologie der Menschenrechte", die er eine "revolutionäre Leugnung der bürgerlichen Rechte" nannte und einen Versuch, die Souveränität der Nationalstaaten zu untergraben.

Er kritisierte auch andere europäische Führungspersönlichkeiten für ihre fortgesetzte Ignoranz gegenüber den wahren Absichten der EU.

"Scheinbar glauben sie, dass die EU eine friedenssichere Gemeinschaft aus Nationen ist... Sie glauben scheinbar auch, die EU ist ein Konglomerat aus Ländern, in denen 'alle gleich' sind - also im orwellschen Sinne.
Nichts ist weiter weg von der Wahrheit als diese propagandistische Plattitüde."

Er fügte an, dass die EU keine echte Demokratie ist, nur über eine schwache gemeinschaftliche Identität verfügt und zunehmend dazu neigt, die Entscheidungsfindung zu zentralisieren.

Dazu ist sie "wegen der nicht funktionierenden Währungsunion in einer Zwangslage und geschwächt", wie auch aufgrund von "Schengen" und der "unverantwortlichen" Politik der offenen Grenzen.

Vaclav Klaus wurde zu einem bekannten Euroskeptiker, der sich bereits während seiner Amtszeit viele Male gegen die EU aussprach.

In diesem Jahr nannte er Europas gegenwärtige Migrationskrise "die schlimmste Krise seit dem zweiten Weltkrieg" und schob die Schuld daran auf die obersten EU Führer. Er sagte auch:

"Die Kriege gegen die Türken sind schon seit Jahrhunderten ein Teil der Geschichte von Zentral- und Osteuropa (und dem Balkan).

Die aktuellen Pläne für die von Brüssel ausgeheckte und ziemlich unlogische Ansiedelung von Moslems in Europa ist in diesem Kontext völlig absurd."




Im Original: Former Czech President Klaus: EU Resembles Old Communist Regime

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