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Freitag, 7. Juli 2017

Gericht in Südafrika urteilt, dass "Fickt weiße Menschen" weder Hassrede noch rassistisch ist


Auf Englisch wäre das "Fuck White People". Von Lukas Mikelionis für www.HeatSt.com, 6. Juli 2017

Ein südafrikanisches Gericht kam zum Schluss, dass Plakate mit "Fuck White People" weder Hassrede darstellt, noch rassistisch ist.

Die konservative Cape Partei hat gegen die südafrikanische Iziko Nationalgallerie eine Klage eingereicht, weil es bei einer ihrer Ausstellungen weißenfeindliche "Kunst" ausgestellt wurde.

Die Ausstellung wurde von Dean Hutton erstellt, der selbst weiß ist und bei es der Plakate und ein Anzug mit dem Schriftzug "Fuck White People" gibt.

Laut Beschreibung zur Kunstausstellung "haben weiße Menschen den Rassismus erfunden und sichergestellt, dass er tief in den sozialen Systemen, dem Recht, der Wirtschaft, den Institutionen und bei jedem einzelnen verankert ist. Diese Provokation ist dazu da, dass man den 'weißen Schmerz' spürt."

Die Partei, welche als Kläger auftritt hoffte, dass das Gericht erklären würde, dass die Plakate rassistisch seien und Hassrede darstellen, da mit ihnen wie die Mail und der Guardian berichten, das Gesetz zur Verbreitung von Gleichberechtigung und der Verhinderung von ungerechter Diskriminierung gebrochen wird.

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Der Künstler gab zu, dass weiße Menschen von den Plakaten beunruhigt werden könnten, oder sie gar wütend werden, sagte aber, dass sie ja "auch lernen können, wie man den Weißen in sich am besten fickt."

Die Cape Partei forderte die Entfernung der Arbeit des Künstlers und eine Entschuldigung. Sie wollte auch, dass das Gericht die weißenfeindliche Phrase als Hassrede einstuft. Sie hat auch eine Entschädigung verlangt.

Parteichef Jack Miller sagte der Zeitung, dass die Argumentation auf der Wörterbuchdefinition des Wortes "ficken" basiert. Allerdings wies der Richter diese Position zurück. Miller sagte:


"Das ist sehr enttäuschend. Wir sind von der Entscheidung ziemlich schockiert, da sie einen massiven Rückschritt und einen gefährlichen Präzedenzfall darstellt.

Wir sind besorgt über künftige Schritte und nicht nur gegen Weiße, sondern gegen alle Rassen."

Gleichzeitig meinte Hutton, er sei erleichtert über die Ablehnung des Falles durch das Gericht.:

"Ich hatte das Gefühl die Luft angehalten zu haben, seit die Klage eingereicht wurde.

Meine Arbeit ist eine Reaktion auf die Arbeit von vor allem schwarzen intellektuellen Denkern und die Arbeit bekommt so viel Aufmerksamkeit, weil ich weiß bin. Das ist eine Funktion des weißen Privilegs und die Menschen müssen davon erfahren."






Im Original: South African Court Rules Phrase ‘F*** White People’ isn’t Hate Speech or Racist
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