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Freitag, 26. Mai 2017

Was ist eigentlich in Washington los: Burgfrieden durch gegenseitige Erpressung?



Von Jon Rappoport für www.ActivistPost.com, 25 Mai 2017

In den letzten Tagen wurde es wieder recht ruhig um die Kampange für ein Amtserhebungsverfahren gegen Trump. Wir werden sehen was pasiert; nur, ist diese Atempause vielleicht das Ergebnis eines Patts? Verfügen etwa beide Seiten über Komromate der anderen? Haben wir es mit einer Situation zu tun, in der sie sich gegenseitig sagen "ich verrate deine Geheimnisse nicht, wenn du meine nicht verrätst"?

Ich beziehe mich auf einen Artikel über Trump und seine Feinde, der im Netz zirkuliert. Den Autor kenne ich nicht. Mit seinen Ansichten und Meinungen baut er aber eine interessante These dazu auf. Hier ein Auszug daraus:

"James Comey ist eine Giftschlange ersten Ranges.. ein Bewohner der tiefen Gewässer im Sumpf, der hochbezahlt wird, um absichtlich die Korruption auf höchster Ebene durch die Clintons und Obama zu vertuschen. Er war zentral beim Versuch, die Trump Wahlkampagne zu sabotieren und danach von Beginn an Trumps Präsidentschaft zu unterminieren. Er hat so viel Dreck am Stecken, wie es üblich ist in Washington. Er verfügt über die höchsten Weihen (immerhin das FBI) und ist zutiefst an den Eliminierungsversuchen von Trump beteiligt. Trump musste scharf und schnell reagieren, um genau im richtigen Moment den Kopf der Schlange abzuschlagen, bevor er von ihr gebissen wird, oder eines der anderen Sumpfmonster kommt und ihn fertig macht.

Als der Präsident Comey entliess, da befand sich Comey gerade 5.000 Kilometer von seinem Amtssitz entfernt und hatte keine Ahnung von seiner Entlassung, so dass all seine Akten, seine Computer und alles andere in seinem Büro von seinem Vorgesetzten, dem Generalstaatsanwalt Sessions aus dem Justizministerium, eingezogen werden konnte. Das war keine Verletzung des Protokolls, sondern reine Taktik. Genauso war es kein Zufall, dass der Präsident den Schlag gegen Comey heimlich plante und niemanden seiner "Mitarbeiter" im Weißen Haus informierte, um zu verhindern, dass die Info durchgestochen wird. Dazu kommt, wie entmannend es für Comey und die Sumpfkreaturen gewesen sein musste, als er sie mit einer Twitternachricht darüber informierte, dass der Generalstaatsanwalt über Informationen verfügt (die Überwachungsaufnahmen, die in Comeys Büro waren), um Comey und seine Handler wissen zu lassen, dass Trumps Justizministerium einen Hebel über sie hat. Das war eine brilliante, strategische und völlig notwendige Aktion zu genau der richtigen Zeit gegen diese furchtbaren, bösartigen und korrupten Mächte, die sich in unserem Staat eingenistet haben.

Der Sumpf muss nun damit rechnen, dass sich der Präsident sie schnappen kann und sie sind nassgeschwitzt vor Angst, weil ihre kriminellen und korrupten Machenschaften nun verfolgt werden und sie wissen es. Sie schreien und toben, weil sie, die verzweifelten Sumpfmonster langsam begreifen, dass sie am Strassenrand in ihrem Blut liegend enden könnten."

Der Artikel beschreibt dann die angebliche Tiefe von Comeys korrupten Verbindungen zu den Clintons und der Clinton Stiftung.

Der Autor meint, dass Trump und Sessions die Clintons nun in der Tasche haben und auch über stichfeste Beweise verfügen zu Verbrechen, die von anderen Schlüsselspielern im Sumpf von Washington begangen wurden.

Es gibt aber noch eine andere Möglichkeit.

Angesichts von Donald Trumps früher Vorgeschichte als Immobilienmakler, in der er Finanzakrobatik mit finsteren Geldleuten betrieb, und mit seinen Bankrotten, seinem Berühmtheitsstatus, seinen implusiven Vorlieben und seiner außerordentlichen Selbstverliebtheit ist es offensichtlich, dass seine Feinde auch über ihn eine Kompromatliste erstellt haben müssen. Sie verfügen über jene Art von Information, von der sie annehmen, dass sie ihn damit ernsthaft erpressen können.

Falls dem so ist, dann könnten wir es mit einer Art Patt zu tun haben. Beide Seiten haben sich gegenseitig in der Tasche.

Dabei handelt es sich um keine Garantie eines dauerhaften Friedens basierend auf der Gefahr einer völligen gegenseitigen Vernichtung (MAD); allerdings könnte diese MAD die Grundlage eines Waffenstillstandes sein. Und dieser Waffenstillstand könnte einige Zeit lang halten.

"Ich kenne eure Geheimnisse, ihr kennt meine. Und nun lasst uns ins Geschäft kommen."

Natürlich darf man dabei nicht vergessen, dass Washington permanent ein Pulverfass ist. Es ist ein trockener Wald, der nur auf ein Streichholz wartet, damit die Funken fliegen können.

Wir wrden sehen, ob Trump den Sumpf trocken legt, ob der Sumpf ihn trocken legt, oder ob keiner niemanden trocken legt.

Der gegenwärtig in Washington herrschende Krieg ist nichts für Personen mit schwachem Herz oder für nette Leute, die mit jedem gut klarkommen wollen, oder etwas für die Bewohner der Grüngürtel, die wollen, dass jeder eine Trophäe mit nach Hause nehmen darf. Washington ist das Verbrechensepizentrum und die gewetzten Messer sind offen sichtbar. Es ist ein Festumzug in der Teufelshöhle. Frei nach Harry Truman: Wer überlaufende Toiletten nicht ertragen kann, der sollte die Toilette verlassen.

Washington ist ein Ort des Wahns, der Psychosen, der Spionage, der Panik und des Exkrementewerfens.

Versucht man, die einzelnen Punkte miteinander zu verknüpfen, dann wird man sehen, dass sie Blut und Lügen und Hass und Putschphantasien und Amtsenthebungsverfahren und sogar den Geist von David Rockefeller in sich tragen [..] und sie versuchen unentwegt, Donald Trump zu erledigen.

Und er wiederum will natürlich sie dran kriegen..

Es wäre keine Überraschung, wenn jene Personen, denen gegenseitig die jeweiligen Geheimnisse bekannt sind einen "atomaren Winter" Pakt eingehen: "Ihr könnt mich nicht in die Luft sprengen, ohne euch selbst in die Luft zu sprengen."

Dazu kommen noch die Spieler in den US Geheimdiensten. Sowohl CIA als auch NSA spionieren Offizielle in Washington und andere prominente Amerikaner schon seit langem aus. Auch diese Behörden haben ihre Geheimnisse.

Und dann gibt es da die Organisation, deren Mitglieder und Ehemalige Trump um sich gescharrt hat:

Goldman Sachs. Trumps Schlüsselernennungen aus dem "Vampirtintenfisch" sind wirklich eine gewagte Sache. Er weis, dass der Aktienmarkt einen langen und tiefen Absturz hinlegen wird und damit der Druck auf ihn extrem steigt. Die "Unternehmergemeinde" wird ihm die Schuld in die Schuhe schieben. Die Medien werden behaupten, dass die Wirtschaft unter seiner Führung einbricht. Goldman kann vieles unternehmen, um den Aktienmarkt am Leben zu erhalten. Nur, was will das Unternehmen im Gegenzug? Das ist die große Frage. Kriegsdrohungen und Krieg, damit das Geld aus dem militärisch-industriellen Komplex weiter fliesst? Geheime Sonderwünsche? Schutz vor Strafverfolgung bei aktuellen Strafermittlungen? Und was weis Goldman Sachs eigentlich über Trump? Was könnten sie enthüllen, falls er beschliessen sollte, etwas nicht zu tun, was sie wollen?

Der Pakt um die sichere gegenseitige Zerstörung hat mehr als nur zwei Seiten. Die Aufrechterhaltung eines so vielschichtigen Waffenstillstandes ist nicht gerade einfach.

Alle Beteiligten haben etwas zu gewinnen und etwas zu verlieren. Das Berechnen der eigenen Vor- und Nachteile ist eine delikate Angelegenheit.

Und inmitten dieses ganzen Theaters tauchen immer wieder Verrückte auf und nutzn die Gunst der Stunde. Sie lassen die Korken knallen und plötzlich ändert sich alles.

Fürs erste sollten aber die kühlen Köpfe die Oberhand behalten.

Fürs erste.

Erpessung und noch mehr Erpressung. Es ist nicht das einzige Spiel in der Stadt, aber es ist das große. Es lauert an jeder Ecke, sitzt in jedem Konferenzraum, schlängelt sich durch die Gesetzgebung und schwebt über allen politischen und juristischen Entscheidungen.

Erpressung ist eine eigene Staatsgewalt.






Im Original: Peace Through Mutual Blackmail: Is That What’s Happening In Washington?

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