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Freitag, 19. Mai 2017

Wahlkampfleiter der Labour Partei erwartet bei der anstehenden Wahl einen Verlust von 89 Sitzen

Jermy Corbyn: Grau in Grau


Von Isabel Hardman für www.Spectator.co.uk, 19. Mai 2017


Das Wahlkampfbüro von Labour erwartet, dass die Partei bei der Wahl gerade einmal auf 140 Sitze kommen wird, wie Coffe House erfahren konnte [insgesamt gibt es 650 Sitze, d.Ü.].

Zwei sehr gute Quellen teilten mir mit, dass es sich dabei um die Arbeitshypothese von Patrickk Heneghan handelt, dem Wahlkampfleiter der Partei, und die Zahl auf internen Parteiinformationen beruht. Das könnte bedeuten, dass Labour 89 Sitze verliert - und auch, dass bislang als sicher geltende Wahlkreise in Gefahr sind.

Diese interne Prognose könnte erkklären, warum Len McCluskey das erreichen von 200 Sitzen als "erfolgreiche Kampagne" festlegte. Sollte das Ergebnis am Ende tatsächlich so weit vom erhofften Ziel entfernt liegen, dann würde es jenen auf der Linken, die bislang Jeremy Corbyn unterstützten einen Grun geben, ihn nach der Wahl fallen zu lassen. Der Chef der Unite Gewerkschaft ist nur der letzte in einer Reihe von Personen, die zu erkennen gaben, dass sie eine Wahlniederlage erwarten, während Corbyn und seine Veründeten darauf bestehen, dass die Umfragen sich zugunsten von Labour verändern und sie um den Sieg kämpfen.

Die Frage für jene, die im Parteihauptquartier für den Wahlkampf zuständig sind ist, wie sie verhindern können, dass ihr Parteichef, der um den Sieg kämpft, die Lage für die Abgeordnete, die um ihre Sitze kämpfen, nicht noch schwerer macht. Genügt es, Corbyn nur in jene Wahlkreise zu schicken, in denen seine Verbündeten antreten (viele Abgeordneten wollen ihn auf keinen Fall in der Nähe ihres Wahlkampfes sehen), sowie in jene, in denen die Partei keine Chancen hat? Dass sie ihn verstecken lässt vermuten, dass die blanke Angst herrscht.

Eine vielleicht effektivere Botschaft bei dieser seltsamen Wahl wäre, wenn Corbyns Unterstützer, wie etwa McCluskey dazu übergingen, ihn nach der Verkündung des Wahlergebnisses abzusetzen, damit die Wähler von Labour wissen, dass die Opposition nicht von jemandem angeführt wird, den sie nicht mögen und dem sie nicht vertrauen. Das würde sicherlich jenen Abgeordneten helfen, die sich intern sowieso vorgenommen haben, den Parteichef loszuwerden und würde dabei helfen, dass über Veränderungen in der Partei zumindest gesprochen werden könnte.







Im Original: Labour’s elections chief expects party to be cut down to 140 seats

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