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Sonntag, 14. Mai 2017

Die mazedonische Farbenrevolution ist noch lange nicht zu Ende

Wer hats erfunden? George Soros natürlich..
Von Brandon Turbeville für www.NewsBud.com, 11. Mai 2017

Mazedonien mag auf den ersten Blick wie ein eher unwahrscheinliches Ziel für den anglo-amerikanischen Farbenrevolutionsapparat wirken, tatsächlich aber ist das kleine Land gerade zum neuesten Schlachtfeld für den Stellvertreterkrieg zwischen Russland und dem Westen geworden. Nicht nur wetteifern die beiden Seiten um Einfluss über innenpolitische Angelegenheiten und politischen Entscheidungen der mazedonischen Regierung, vielmehr gibt es dazu auch die rage geopolitischer Positionen und die Agenda, Mikro- und Ministaaten zu erschaffen. Am erwähnenswertesten allerdings ist das Interesse an der Balkan Stream Pipeline (in Verlängerung der Turkish Stream Pipeline).

Daher gab es in den Mainstream Medien in den letzten Wochen auch zunehmend Schlagzeilen mit Brichten über soziale Unruhen in Mazedonien.

Wer verstehen will, was wirklich passiert, der muss die zeitliche Abfolge der Ereignisse kennen, die in Mazedonien seit 2015 stattfanden und bis zum heutigen Tag andauern, sowie die Interessen der verschiedenen Spieler, die in die politischen und physischen Strassenschlachten involviert sind.

Im Mai 2015 begannen im mazedonischen Skopje Proteste gegen Ministerpräsident Nikola Gruevski und seine Regierung. Die von Zoran Zaev angeführten Proteste waren angeblich eine Reaktion auf massive Abhöraktionen durch mazedonische Offizielle und Drittpersonen, sowie die angebliche Vertuschung eines Mordes an einem jungen Mann durch die Polizei im Jahr 2011. Die Proteste konzentrierten sich hauptsächlich auf das Problem der staatlichen Korruption, die zehntausende Menschen auf die Strassen von Skopje trieben und welche den Rücktritt des Ministerpräsidenten sowie weiterer Regierungsmitglieder forderten.

Ein wichtiger Protest ereignete sich am 5. Mai, wobei es seitdem mehrere andere regierungsfeindliche Proteste gab. Während einige Proteste friedlich blieben gab es bei anderen massive Gewaltausbrüche. Alleine bei der Demonstration am 5. Mai gab es gewaltsame Zusammenstösse zwischen Demostranten und der Polizei, wobei es auf beiden Seiten Verletzte gab.

In den nachfolgenden Tagen traten mehrere mazedonische Minister von ihren Ämtern zurück, unter ihnen der Innenminister. Ministerpräsident Gruevski dagegen weigerte sich und bezeichnete ein solches Verhalten als feige.

Am 17. Mai demonstrierten erneut tausende Menschen auf den Strassen von Skopje und forderten die Absetzung der Regierung. Am 18. Mai gingen tausende mehr auf die Strasse, um für die Regierung und Ministerpräsident Gruevski zu demonstrieren.

Das regierungs- und gruevskifeindliche Lager wurde vor Regierungsgebäuden aufgebaut und hatte im Durchschnitt mehrere hundert Bewohner.

Im Dezember 2016 gewannen beide großen Parteien (Gruevskis Partei VMRO-DPMNE und die oppositionellen Sozialdemokraten SDSM) fast die identische Anzahl an Sitzen im mazedonischen Parlament, die sie davor bereits hatten.

Die Sozialdemokraten schafften es, eine Parlamentsmehrheit zu formen, indem sie mit Parteien eine Koalition bildeten, welche von die relativ große ethnisch albnische Minderheit vertritt. Allerdings waren die Sozialdemokraten nicht in der Lage, eine Regierung zu bilden, weil sie von der VMRO-DPMNE effektiv daran gehindert wurde.

Nicht nur Ministerpräsident Gruevski, sondern auch Mazedoniens Präsident Gjorge Ivanov haben die SDSM daran gehindert, ihr Mandat anzutreten, indem sie ihr die Zustimmung zur Regierungsbildung verweigerten. Hinzu kommt, dass die VMRO Abgeordneten fünf Monate lang alle Vorhaben im Parlament blockieren konnten.

Ivanov stellte fest, dass die Sozialdemokraten die Einheit des Landes gefährden, weil sie den ethnichen Albanern eine Reihe von "Zugeständnissen" machten. Daher, so meinte er, könne er ihnen nicht erlauben, die Macht zu übernehmen. Die Koalition versuchte, den Präsidenten in die Enge zu treiben, indem sie einen neuen Parlamentssprecher wählten. Die Sozialdemokraten behaupteten, dass Ivanovs Bedenken wegen ethnischer Probleme schlichtweg eine Ablenkung seien, um die friedliche Übergabe der Macht zu verhindern.

Das VMRO Mitglied und Übergangsaußenminister Nikola Poposki versicherte der Öffentlichkeit, das es eine friedliche Machtübergabe geben wird. Er sagte:


"Die Mehrheit sollte regieren und ich denke nicht, dass dies verhindert werden wird.

Allerdings brauchen wir glaubwürdige Versicherungen, dass keine ausländische Agenda gefahren wird und auch kein Föderalisierungsprozess in Gang gesetzt wird."

Die politisch ausweglose Situation hatte in Skopje Massendemonstrationen zur Folge und zwar durch Anhänger der Gruevski Regierung und auch der Opposition. Die Demonstranten prallten aufeinander, auf die Polizei und sogar auf Abgeordnete des Parlaments selbst.

So korrupt er und seine Partei auch sein mögen, die Gruevski Fraktion hat durchaus legitime Bedenken hinsichtlich "ausländischer Agendas" und einer "Föderalisierung". Dimitar Bechev schrieb bei Al-Jazeera:

Am letzten Donnerstag stürmte ein nationalistischer Mob das Parlament und schlug Zoran Zaev zusammen, den Anführer der Sozialdemokratischen Union (SDSM), die seit 2006 die Oppositionspartei ist, sowie mehrere seiner Parteiffreunde und einen bekannten albanischen Politiker. Der Grund: Die SDSM und albanische Parteien hatten die Frechheit, Talat Xhaferi zum Sprecher zu wählen, einen ethnischen Albaner von der Albanischen Demokratischen Union für Integration (DUI), der früher als stellvertretender Verteidigungsminister diente. Die Protestierer, die sich selbst als "Bewegung für ein gemeinsames Mazedonien" nennt behauptete, dass die SDSM mit Hilfe der Albaner einen Putsch planten.

Sie meinen, Mazedonien soll in einen vom Westen und finsteren Hinterzimmerpersönlichkeiten wie etwa George Soros, dem roten Tuch aller Nationalisten, unterstützten binationalen Staat umgewandelt werden. Zuletzt gab es sogar Aufrufe zu einer "De-Sorosisierung" des Landes. Es wurde zur einigenden Klammer von Mazedoniens mitterechter Partei, der VMRO demokratischen Partei für die mazedonische nationale Einheit (VMRO-DPMNE), die federführend dafür verantwortlich ist, dass sich die "zivilen" Unruhen in eine Herrschaft des Mobs verwandelt haben.


Auch wenn Bechevs versucht, das Vorgehen der VMROP-DPMNE Anhänger auf pure Xenophobie zurückzugüführen, so ist es auch eine Tatsache, dass viele sich sehr wohl im Klaren darüber sind, dass sich ausländische Tentakel um ihr Land gelegt haben.


Hinter den Unruhen in Mazedonien stecken George Soros, die NATO und der US Farbenrevolutionsapparat

Über George Soros ist alleseits bekannt, dass er eine wichtige Rolle bei der Finanzierung und Durchführung der "Bullzoderrevolution" in Serbien gespielt hatte, bei der im Jahr 2000 Slobodan Milosevic gestürzt wurde, sowie bei Georgiens "Rosenrevolution" im Jahr 2003, 2006 beim Verändern der Türkei hin zu einer islamistischen Staatsverwaltung und sogar der Occupy Bewegung in den Vereinigten Staaten und noch einigen anderen Revolutionen - von denen keine einzige etwas anderes brachte als mehr Elend, Verelendung und polizeistaatlichen Mechanismen, unter denen die Bevölkerung fortan zu leiden hatte. Die Occupy Bewegung bildete eine Ausnahme, da sie ihren Teilnehmern nichts brachte, außer dass sie die Gelgenheit hatten, ausgiebig ihre Wut und Energie abzulassen und es zu einigen gebrochenen Knochen kam. Ansonsten war das ganze einfach nur verschwendete Zeit.

Dazu war George Soros in den Vereinigten Staaten unmittelbar involviert in soziale Unruhen und Aktivitäten, mit denen Bewegungen zerstört wurden. Von Florida bis Ferguson und Baltimore haben George Soros Stiftungen sichergestellt, dass amerikanische Bürger nicht in der Lage waren, die Rassenspannungen mit Hilfe von Kooperation zu überwinden, sondern dass sogar rassisch isolierte Teilnehmer nicht in der Lage sind, auch nur irgendetwas bedeutungsvolles zu erreichen.

Nicht anders als in den USA agieren Soros Organisationen auch in Mazedonien unter einem linken Deckmantel. Mit anderen Worten, Soros NGOs finanzieren und betreiben Organisationen und Bewegungen, die als links wahrgenommen werden, bei denen es sich in Wahrheit aber um revolutionäre Organisationen handelt, mit denen eine politische Agenda durchgesetzt, die mazedonische Kultur verändert und ein politisches Marionettenregime installiert werden soll, was alles nichts anderes, als den Zwecken der anglo-amerikanischen Oligarchie dienen soll.

George Soros bekannteste NGO, das Open Society Institut (OSI) , ist in Mazedonien sehr aktiv und arbeitet im ganzen Land mit einer Sammlung an "zivilgesellschaftlichen Organisationen" zusammen, die als Tentakel der OSI (also des Westens) in die mazedonische Gesellschaft reichen. Das hat einige Mazedonier dazu gebracht, in Bezug auf Soros zu sagen:

"Soros kam als trojanisches Pferd nach Mazedonien und nun ist einer eine Krake."

Die OSI ist nun seit einiger Zeit aktiv in Mazedonien, wobei die Organisation nun seit 20 Jahren von Wladimir Milcin angeführt wird. Milcin war davor in den Zeiten des Kommunismus Polizeiinformant. Milcin war zentral beim Ausheben des Dissidenten und Schauspielers Riso Siskov.

Soros Netzwerke in Mazedonien sind extrem mächtig. Jay Nordlinger berichtete nach seinem Besuch in Mazedonien im National Review das folgende:

In Amerika haben wir bereits seit einigen Jahren einen ganzen Schwall an Gruppen, die ihr Geld von Soros bekommen: MoveOn.org, Media Matters, das Zentrum für amerikanischen Fortschritt etc. In Mazedonien gibt es so gut wie die selben. Allerdings haben sie in Mazedonien eine viel größere Stellung als die von Soros finanzierten Gruppen in Amerika. Hierzulande gibt es eine Armee an konservativen Gruppen, die sich den Sorosgruppen entgegenstellen. Die Linke hat ihre Milliardäre und wir haben die unseren. Ihr greift mich über die Sorosflanke an? Nagut, dann schlage ich zurück mit einem Koch oder beiden. In Mazedonien, so wird mir gesagt, gibt es keine Tradition, für politische Zwecke Geld zu spenden. Es gibt auf der Rechten keine Denkfabriken und Aktivistengruppen und all das andere. Für die "Sorosisten" steht das Feld weit offen.

Auch wenn das vielleicht etwas übertrieben sein mag - die Recht hat sicherlich auch ihre eigenen Kontrollagenten und Disponenten - so ist es aber sicherlich wahr, dass der Einfluss von Soros bei weitem darüber hinaus reicht, als nur mit Hilfe kleverer Netzwerke die öffentliche Meinung zu beeinflussen. Tatsächlich ist Soros über einen viel engeren Griff auf die dortigen Medien in der Lage zu bestimmen, was wie berichtet wird und zwar auch weit mehr, als dies anderswo in Osteuropa der Fall ist.

Dazu sei gesagt, dass beide der großen mazedonischen Nachrichtenanbieter Telma und 24 Vesti (wie auch andere) wichtige Spieler im Bewerben der regierungsfeindlichen Demonstrationen sind. Beide werden von George Soros finanziert.

Tatsächlich ist auch der "Oppositionsführer" Zoran Zaev ein berüchtigter von Soros finanzierter Agent mit engen Verbindungen zur CIA. Nicht nur Zaev, sondern die gesamte Sozialdemokratische Union Mazedoniens (SDSM) - die ehemalige kommunistische Partei - wurde von der Sorosmaschine übernommen. Wayne Madsen schreibt dazu:

Über Zaev und [Radmila] Sekerinska heisst es seitens mazedonischen Insidern, dass sie nichts weiter sind, als die Bühnenfiguren des ehemaligen Ministerpräsidenten und Präsidenten Branko Crvenkovski, der weiterhin der SDSM vorsteht und massive Zuwendungen von CIA Geldwäsche-NGOs erhält, wie etwa dem Nationalen Demokratischen Institut (NDI), der Nationalen Stiftung für Demokratie (NED), dem Freedom House und Soros Open Society Institut (OSI), die gemeinsam eine Revolution zusammengebraut haben, um die rechte VMRO-DPMNE Regierung von Gruevski loszuwerden.

Eine weitere bekannte Tatsache ist, dass die OSI große Geldmittel von USAID bekommt, das zum US Außenministerium gehört.

Interessant ist, dass der Außenstaatssekretärin für eurasische Angelegenheiten Victoria Nuland vom mazedonischen Geheimdienst vorgeworfen wird, mit Zaev und der SDSM konspiriert zu haben.

Wayne Madsen beschreibt dann die Rolle von Victoria Nuland:

Die rücksichtslose und großmäulige Nuland traf sich am Rande der 51. Münchner Sicherheitskonferenz in Deutschland mit dem mazedonischen Außenminister Nikola Popski und Präsident Gjorge Ivanov, um ihnen ihr Missfallen über Gruevskis Vorwürfe wegen Aufruhr gegen ihren Freund Zaev und seine Mitverschwörer bei der SDSM auszudrücken. avor bot Nuland an, den seit langem bestehenden Disput zwischen Griechenland und Mazedonien zu schlichten, bei dem es um die Verwendung des Namens Mazedonien geht, und von dem einige Griechen meinen, es sei ein ausschliesslich griechischer Name. Mazedonische Beobachter sahen Nulands Interesse an dem Namensdisput als eine Falle, die es einer US-freundlichen Regierung zusammen mit Zionisten und der globalen Bankenelite, die üblicherweise im Fahrwasser eines solchen gestellten Putsches mitfahren, erlauben würde, die Macht in Skopje zu übernehmen. Nuland und ihre Mitverschwörer hofften auf eine Wiederholung der Ereignisse in Kiew, weshalb sie das ganze auch als "Kiew Version 2.0" bezeichneten.

Nuland und ihre Mitverschwörer in Skopje sind alarmiert über die Geschwindigkeit, mit der die mazedonischen Sicherheitsbehörden die Putschisten einsammeln. Die mazedonische Polizei konfiszierte bei Razzien in Skopje und Veles fünf Laptops, drei PCs, 19 Handys, 100 CDs und DVDs, 17 Festplatten und 9 Sparbücher, die von den Planern des Putsches verwendet wurden, und fanden auch eine Nummer, die zu den Soros finanzierten NGOs führt. Die Bankkonten der Planer sollen von der CIA prall gefüllt worden sein, als das Datum des Putsches näher rückte.

Die Verwendung der Sozialen Medien durch die Soros/CIA Putschisten sollten keine Überraschung sein. Die Sozialen Medien waren die Kernbasis der beiden von der CIA und Soros gestellten Revolutionen in der Ukraine (Orangene Revolution und der Euro-Maidan Aufstand), der Jasminrevolution (Tunesien), der Lotusrevolution (Ägypten), der Rosenrevolution (Georgien), der Tulpenrevolution (Kirgistan) und der Grünen Revolution (Iran). Im Falle Mazedoniens gibt es klare Anzeichen, dass der Unterstaatssekretär in der Behörde für Demokratie, Menschenrechte und Arbeit (DRL) Thomas Melia, der verantwortlich ist für die DRL Aktivitäten in Europa und Russland, sowie den Mittleren Osten und Nordafrika, direkt mit Zaev zusammenarbeitete, um einen Putsch gegen die Gruevski Regierung durchzuführen. Melia ist der ehemalige stellvertretende Direktor von Freedom House, einem Schwarm aus dem Kalten Krieg stammender neokonservativer Kriegsfalken, die in New York ansässig sind. Obwohl die Organisation im Jahr 1941 von progessiven Persönlichkeiten wie Eleanor Roosevelt, Ralph Bunche, der Journalistin Dorothy Thompson, dem Autor Rex Stout ("Nero Wolfe") und dem republikanischen Präsidentschaftskandidaten Wendell Willkie (der von heutigen Republikanern wohl als links bezeichnet würde) gegründet wurde, so hat sich das Freedom House über die Jahre in eine neokonservative Plauderrunde entwickelt und hatte in den letzten Jahren Vorstandsmitglieder aus der Kriegsfalkenbrigade, darunter Paul Wolfowitz, Ken Adelman, Zbigniew Brzezinski, Donald Rumsfeld und Otto Reich. Freedom House wurde auf frischer Tat beim weiterleiten von CIA Geldern an Oppositionsgruppen im Iran, Russland und China erwischt. Freedom House dient wie auch Soros NGOs als verlängerter Arm der CIA, um in dutzenden Ländern in aller Welt rebellische Oppositionskräfte zu unterstützen, wobei neben Mazedonien auch Ungarn, Venezuela, Syrien, Ägypten, Serbien, Jordanien, Mexiko und Kuba auf der Liste stehen.

Daneben wurde von mehreren Nachrichtenanbietern, vor allem aus Mazedonien und Russland, berichtet, dass George Soros das CANVAS Netzwerk infiltriert hat, um die Organisation dazu zu bringen, bei den mazedonischen Protesten zu "helfen". Bei Macedonia Online heisst es:

CANVAS Mitglieder schaffen es, sich eine dauerhafte Einsreisesperre nach Russland einzuhandeln, aber in der mazedonischen Hauptstadt sind sie immer willkommen. Soros Open Society Institut und die CIA über ihre Tarnorganisationen (PNAC, NED, USAID) haben CANVAS angeheuert, ihre Arbeit in Mazedonien zu erledigen. CANVAS gab (drei Wochen vor den Protesten) ein Memo an mazedonische Studenten heraus, in dem sie ein Preisgeld von 1.500 Dollar auslobten für die besten Protestideen.

Die Ideen wurden an Sonja Ismail geschickt, der Tochter von Guner Ismail, einem beliebten SDSM Mitglied und Offiziellem.

Macedonia Online beschreibt dann die CANVAS Organisation mit den folgenden Worten:

Vecer berichtet, dass die Bande, die vorgibt, zu NGOs zu gehören darin ausgebildet ist, Regierungen zu stürzen und Putsche durchzuführen und zahlt 1.500 Dollar für Ideen, wie man die Demonstrationen besser organisieren kann.

Bei dieser Bande handelt es ich um Soros Open Society Institut, USAID (eine Tarnorganisation der CIA) und die Forum Gruppe (eine weitere Soros "NGO"). Die Gruppe hat nicht nur bereits die mazedonische Opposition der SDSM finanziert, sondern bereits im Jahr 2011 damit begonnen, Aktivisten und Proteste zu zahlen.

Die in Serbien ansässige CANVAS wird von Srgja Popovic angeführt, der sich auf die Durchführung von Demonstrationen spezialisiert hat und der sowohl von Soros, als auch der CIA angeheuert wurde, um in Mazedonien zu "helfen". CANVAS ist mittlerweile ziemlich berüchtigt. Vor allem die Vereinigten Arabischen Emirate haben CANVAS auf eine Ebene mit Al-Kaida gestellt und gilt dort als die einzige nichtmuslimische Terroroganisation!

CANVAS und Srgja Popovic waren zentral beim Chaos stiften in der Ukraine (man muss sich das Land heute nur einmal ansehen) und bei der Entfernung von Hosni Mubarak von der Macht in Ägypten (man muss sich das Land heut nur einmal ansehen).

[..]

Seine ersten Meriten als berüchtigte Organisation verdiente sich CANVAS mit der Entfernung von Milosevic. Da aber haben sie nicht aufgehört. Wie berichtet wird wurde CANVAS von der CIA angeheuert, um Protste in Georgien, Moldau, den Malediven, im Libanon, Ägypten, der Ukraine und weiteren Orten zu organisieren.. In Mazedonien trat CANVAS das erste Mal im Jahr 2009 in Erscheinung, als klar wurde, dass die SDSM wieder einmal in der Opposition landen würde. Der Putschistensöldner Srgja Popovic war bei der Eröffnung der "CANVAS Akademie" in Ohird anwsend, wo angehende Protestierer und Aktivisten ihre Ausbildung erhalten, bis es an der Zeit ist, sie in den Einsatz zu schicken.

Und wer hat diese Akademie finanziert? Es waren USAID und Soros. Die Soros Angestellten Gjuner Ismail und Sasho Ordanovski fungierten dabei als Mittler. Vecer berichtete:

"Die Studenten erhalten ein Gehalt und wurden im Dezember 2014 und Januar 2015 intensiv im Demonstrieren ausgebildet. Srgja Popovic selbst kam dorthin und traf sich im März, April und Anfang Mai 2015 mit Zaev. Am 6. Mai griffen CANVAS (SDSM) Aktivisten Polizisten an und verletzten dabei 38."

CANVAS war auch direkt involviert in den Tod des russischen Oppositionsführers Nemtsow, der kurz vor den Oppositionsprotesten in Russland starb. Das Ziel bestand darin, die Situation außer Kontrolle geraten zu lassen und einen Bürgerkrieg entstehen zu lassen. Die meisten Russen aber erkannten die Wahrheit hinter dem Mord als das, was sie war, ein Auftragsmord. Berücksichtigt man dazu, dass die Ehefrau des CANVAS Anführers bei Stratfor arbeitete (einer weiteren CIA Tarnorganisation), dann so Vecer, wird die Situation klar.

Vor CANVAS gab es in Serbien eine weitere Gruppe an verdeckten NGOs. Sie trugen den Namen "Otpor" und wurden von Freedom House, einer weiteren CIA Tarnorganisation, finanziert. Sogar die UN hat gegen Freedom House und deren Verbindungen zur CIA ermittelt. Die Mitglieder von Otpor sind inzwischen bei CANVAS angestellt.

Macedonia Online zitiert dann einen aus dem Jahr 2011 stammenden Bericht von Tony Cartalucci des Land Destroyer Reports mit dem Titel "Die CIA Putsch-Uni", in dem Cartalucci CANVAS blosstellt und schreibt:

Nach ihrem Erfolg in Serbien erhielt Otpor weiter Gelder aus dem Westen und wurde zu einer Art "CIA-Putsch Uni" unter dem Namen CANVAS oder "Zentrum für Angewandte gewaltfreie Aktionen und Strategien". Wie es aussieht ist das US Außenministerium, nachdem die ägyptische 6. April Jugendbewegung ihre im Jahr 2008 in New York erhaltene Ausbildung abgeschlossen hatte, im Jahr 2009 auf CANAS zugegangen. Von da an hat es den "Lehrplan" von CANVAS und offenbar auch ihr Logo übernommen und begann damit, den US finanzierten Mob in Ägypten zusammenzuziehen.

Unter den aktuellen "Partnern" von CANVAS sind das Albert Einstein Institut, Freedom House und das Internationale Republikanische Institut (IRI). Bei IRI im Direktorium sitzen John McCain, Lindsey Graham und Brent Scowcroft. Als John McCain im Zusammenhang mit den Unruhen in Ägypten meinte "Wir hätten es kommen sehen müssen", da hat er, der dem ganzen zur Umsetzung verhalf, offenar nicht an sich selbst gedacht.

[..]

Schliesslich sei noch angemerkt, dass CANVAS im Artikel "Revolution U" des Foreign Policy Magazins feststellt, dass sie bei der "Rosenrevolution" in Georgien halfen, der "Orangenen Revolution" in der Ukraine, und dass sie derzeit mit Netzwerken aus Weißrussland, Myanmar und 50 weiteren Ländern arbeiten. Schaut man sich ihre Aktivitäten und insgesamt die globalistische Agenda an, dann wird klar, dass sie im Geschäft des Regime Change aktiv sind, und sie den Globalisten auch unmittelbar zu Diensten sein werden beim Einkreisen von Russland und China.

Wer hat wen abgehört?

Auch wenn als Rechtfertigung der Proteste von 2015 ein Abhör- und Überwachungsskandal angeführt wurde, so gibt es nach wie vor große Zweifel darüber, wer wen abgehört hat. Beispielsweise haben westliche und von Soros kontrollierte Medien klar gemacht, dass die mazedonische Regierung die "Opposition", sowie Offizielle abgehört hat, wobei es Hinweise gibt, dass es genau andersherum war und in Wahrheit die "Opposition" Mitglieder der mazedonischen Regierung abgehört hat.

Beispielweise hat NPR die Schuld der mazedonischen Regierung als Tatsache berichtet:
Das kleine Balkanland Mazedonien befindet sich im Aufruhr nachdem herauskam, dass die Regierung 20.000 Personen abhörte.. Am Sonntagabend versammelten sich zehntausende Menschen um dieses Gebäude, um den Rücktritt von Gruevski zu fordern, einem Konservativen, der das Land in den letzten neun Jahren regierte. Sie sagen, die Gruevskiregierung habe Richter bestochen, Wahlen manipulert und politischen Gegnern kriminelle Taten in die Schuhe geschoben. Der linke Oppositionsführer Zoran Zaev meint, dass es für alles Aufnahmen gibt. Er veröffentlichte daraufhin 670.000 heimlich aufgenommene Gespräche von 20.000 mazedonischen Telefonnummern. Sumanska sagt, die Regierung würde ihre eigenen Bürger ausspionieren.

Wayne Madsen dagegen weist darauf hin, dass die Wahrheit hinter dem Abhörskandal bei weitem komplizierter sein könnten, als es in den westlichen Medien dargestellt wird. Tatsächlich könnte es die "Opposition" verantwortlich für das Abhören gewesen sein. Madsen schreibt:

Als Reaktion auf Zaevs Vorwurf, Gruevski habe 20.000 Mazedonier abgehört, darunter Zaev und seine junge Tochter, hat die mazedonische Regierung den Vorwurf erhoben, dass es in Wahrheit Zaev und seine Geschäftspartner waren, die in Zusammenarbeit mit einem ausländischen Geheimdienst bei dem es sich wahrscheinlich um die CIA handelt versuchen, die Regierung von Gruevski zu stürzen. Aufgrund der offensichtlichen Fluchtgefahr haben die Behörden Zaevs Reisepass eingezogen. Andere, denen neben Zaev vorgeworfen wurde, mit der CIA an der Absetzung von Gruevski zu arbeiten, darunter Sonja Verusevska und Branko Palifov, sowie der ehemalige Direktor der Behörde für Sicherheit und Spionageabwehr (DBK) und von den mazedonsichen Medien als "die Bombe" bezeichnete Zoran Verusevski. Gruevski berief eine Übergangsregierung, welche die Amtsgeschäfte bis zur Neuwahl leiten soll. Nuland hat bis hin zum Druck auf die Gruevskiregierung und der Forderung eines Rücktritts und von Neuwahlen die exakt selbe Taktik angewandt, wie bei der Absetzung von Janukowitsch.

Micharl Martens, ein Journalist der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, der über die mazedonischen Putschpläne berichtete, behauptete in einem Interview im mazedonischen Fernsehen, dass ein anfänglicher Bericht über den Abhörskandal von bestimmten Parteien in Mazedonien verändert wurde. Martens sagte, dass die Zahl von 20.000 Abgehörten in einer Bevölkerung von 2 Millionen selbst die Fähigkeiten der ostdeutschen Stasi überfordert hätte. Martens meinte, dass die Zahl von 20.000 unabhängig von den größeren Umständen daher falsch sein muss, und dass die mazedonischen Medien und Politiker ihn und seinen Artikel falsch zitierten. Allerdings war die Wahrheit nie auf der Seite der Provokateure um Nuland und ihre neokonservative Kabale an Putschplanern und Desinformationsspezialisten.


Die Methoden der Farbenrevolution in Mazedonien

Unglücklicherweise ist Mazedonien ein ethnisch und nationalistisch empfindliches Land. Seit der Staatsgründung im Jahr 1991 stritt sich Mazedonien bereits mit Griechenland und Bulgarien (zwei Nachbarn) wegen Namens- und Terretorialstreitigkeiten, sowie mit dem Kosovo, Serbien und Albanien (drei weiteren Nachbarn) wegen der Frage der "ethnischen Albaner", die eine Bewegung im Land aufbauten und mit der Sezession liebäugeln. Auch wenn Albaner in Mazedonien eine Minderheit sind, so machen sie laut einigen Statistiken immerhin 25% der Bevölkerung aus, was für eine Menge Ärger soorgen kann, wenn sie entsprechend aufgehetzt werden. Da diese Albaner überwiegend an der mazedonisch-albanischen Grenze leben wäre es leicht möglich, diese für ein "Großalbanien" zu begeistern, in etwa so, wie die Kurden im Irak, Iran, Syrien und der Türkei für ein Kurdistan kämpfen.

Hinzu kommt, dass es aufgrund des festen Griffs durch George Soros und sein Netzwerk auf die mazedonischen Medien es viel leichter ist, in der Bevölkerung nur eine gewisse Perspektive zu verbreiten und es zu keinem Wettstreit der Ansichten kommt. Das ist insbesondere deswegen wichtig, weil die mazedonische Bevölkerung aus gerade einmal 2 Millionen Menschen besteht, weshalb es nicht allzu schwer ist, diese eine Botschaft im ganzen Volk zu verbreiten.

Der Journalist und geopolitische Analyst Andrew Korbyko beschreibt die Situation auf dem Boden in Mazedonien aus diesen Gründen als reif für eine Farbenrevolution und betonte:

"Die 'Opposition' hat das Parlament in seiner Autorität bereits boykottiert und damit die perfekten sozialen Bedingungen geschaffen, damit eine Farbenrevolution Fuss fassen kann, um dies dann dem ausländischen Publikum entsprechend 'überzeugend' zu berichten. Alle diese Faktoren haben in ihrer Summe ein für den Westen unwiderstehliche Gemengenlage geschaffen, die zur Destabilisierung nur einlud, sei es auch nur, dass die gesellschaftliche Lage leicht zu kontrollierende Variablen bietet, um es zu einem perfekten Testszenario für eine Farbenrevolution zu machen."


Die Gründe für die Farbenrevolution

Auch wenn die geopolitische Position, gestrategische Rempeleien und der Wunsch nach politischem Einfluss sehr wahrscheinlich Gründe sind für die Destabilisierung der mazedonischen Regierung, so ist das akuteste Thema in Bezug auf Mazedonien die Frage der Balkan Stream Pipeline (in Verländerung der Turkish Stream Pipeline).

Die Balkan Stream ist selbstredend eine russische Neuauflage der South Stream Pipeline, die von Russland durch das Schwarze Meer bis nach Bilgarien, Serbien, Ungarn, Slowenien und Österreich führen sollte. Transportiert werden sollte damit Öl und Gas. Das Projekt aber wurde aufgegeben, nachdem Bulgarien von der EU (und den Vereinigten Staaten) dazu gedrängt wurde, seine Zusagen für eine Teilnahme wieder zurückzunehmen.

Die Balkan Stream ist nun der neue Plan, mit dem russisches Gas und Öl aus Russsland transportiert werden soll, wobei sie durch die Türkei nach Griechenland und von dort aus nach Mazedonien, Serbien, Ungarn und Österreich gehen soll. Sie soll die South Stream Pipeline ersetzen und eine Alternativroute für Öl und Gas werden, das nach Europa transportiert wird, vor allem nachdem die Entscheidung getroffen wurde, ab 2019 die Ukraine zu umgehen.

Aktuell deckt Russland etwa 30% der europäichen Energienachfrage ab. Dies bietet nicht nur den offensichtlichen Vorteil eines guten Geschäfts und für Dienstleistungen für beide Länder, sondern es stellt auch sicher dass Russland Kontrolle über Europa hat, da die EU energiepolitischer Hinsicht von dem öl- und gasreichen Land abhängig ist. Diese Abhängigkeit von Russland stellt (zumindest theoretisch) sicher, dass es zwischen den beiden Ländern gute Beziehungen geben muss, und sei es einzig und allein aus dem Grund, dass Russland den Öl- und Gashahn zudrehen könnte, falls die EU sich dazu entscheidet, Russland zu provozieren.

Die USA und die NATO haben intensiv versucht, diesen Hebel über Europa zu entfernen, indem sie Ölpipelines im Mittleren Osten sabotierten, die den Iran hätten begünstigen können, um im Gegenzug die Ölzufuhr so zu gestalten, dass Saudi Arabien, Katar und andere feudale Golfmonarchien profitieren, bei denen es allesamt um Satelliten der anglo-amerikanischen Oligarchie handelt. Aus genau diesem Grund haben sich die USA so vehement gegen die bulgarische Teilnahme am South Stream Projekt gestämmt. Andrew Korybko kommtierte dazu:

Ich denke, der Grund für die heftige Reaktion war die Angst vor russischem Einfluss auf dem Balkan, da dies ein Hintertürchen öffnet, für einen weichen Einfluss über den Rest von Europa. In Wahrheit aber wäre der Bau der Balkan Stream nichts anderes als die Fortführung der bereits existierenden zwischenstaatlichen Beziehung, da Russland bereits etwa 30% der europäischen Energienachfrage deckt. Die Balkan Stream ist im Grunde genommen der Ersatz für die South Stream, die selbst wiederum ein Ersatz war für jene Pipelines, mit denen momentan die Ukraine umgangen werden und die im Jahr 2019 außer Dienst genommen werden sollen. Es ist eine ungute Tatsache, dass die politischen Entscheider in der EU offenbar versuchen zu vergessen, dass sie nicht ohne russisches Gas überleben können - es ist völlig unmöglich. Die EU und Russland sind natürliche Partner aufgrund ihrer Geografie und Geschichte und der Bau der Balkan Stream würde den positiven bilateralen Beziehungen einen neuen Aufschwung geben.

Der Konflikt allerdings besteht darin, dass die USA absolut nicht wollen, dass dies passiert, da ihnen klar ist, dass sie in diesem Fall einen Teil ihrer Kontrolle über Europa verlieren würden und damit auch über Eurasien. Man muss nur einen Blick in das Buch des ehemaligen Nationalen Sicherheitsberaters und polnisch-amerikanischen Geostrategen Zgbigniew Brzezinski "Das große Schachbrett" werfen, wo er dies explizit so feststellt. Daher wollen die USA von ihren Stellvertreter in den EU Eliten, dass sie Druck auf jede politische Führung und jedes Land ausüben, wenn diese pragmatische Beziehungen zu Russland etablieren wollen, und genau aus diesem Grund gibt es derzeit diese vom Ausland gesteuerte Destabilisierung Mazedoniens. Die Zukunft des Balkans führt über Mazedonien und das Land ist nun der neueste Brennpunkt im Neuen Kalten Krieg.

Selbstverständlich muss man dazu auch betonen, dass auch die in Brzezinskis Modell vorkommende Erschaffung von "Mikro- und Ministaaten" stets präsent ist. Die Methode dazu ist im Grunde genommen sowohl eine Strategie der Spannung, als auch der Schaffung einer Welt, in der vormals vereinte Nationen reduziert werden zu ziemlich impotenten und zerstrittenen Pseudostaaten reduziert werden, die nicht mehr in der Lage sind, sich gegen ein großes Land, einen Konzern oder eine Bank zu wehren. Genauso würde damit ein Planet voller Völker entstehen, die nicht mehr in der Lage sind, etwa anderes zu sehen, als den bequemen Sündenbock, der ihnen von der Weltoligarchie geliefert wird und sie werden nicht mehr in der Lage sein, sich der Macht und dem Willen dieser Oligarchie zu entziehen. Ohne einen voll ausgebauten Staatsapparat bieten diese "Mikrostaaten" dank schlecht gezeichneter Grenzen, ethnischer Konflikte, Rassenspannungen und religiösem Fundamentalismus/Antagonismus dieser Oligarchie die Möglichkeit ihre Regierungen und Bevölkerungen zu bespielen wie eine Geige.


Die Wahrnehmung in Mazedonien selbst

Der Versuch, die mazedonische Farbenrevolution als den legitimen Willen des mazedonsichen Volkes darzustellen - wie es in Syrien, Libyen, der Ukraine und andernorts der Fall war - kann leicht widerlegt werden mit Hilfe eines Gesprächs mit Mazedoniern. Anders als das westliche Publikum ist die mazedonische Öffentlichkeit etwas zögerlicher, wenn es darum geht zu glauben, was von den in Milliardärsbesitz befindlichen Medien verbreitet wird.

Sollte das Gespräch mit Mazeoniern noch nicht überzeugend genug gewesen ein, dann kann man auch einfach den regierungsfreundlichen Demonstrationen zusehen, die als Reaktion auf die regierungsfeindlichen Proteste organisiert wurden. Beispielsweise marschierten am 18. Mai 2015 zehntausende Mazedonier durch Skopje, um Ministerpräsident Gruevski und der mazedonischen Regierung ihre Unterstützung auszusprechen. Tatsächlich waren die Protestierer, die das Parlament stürmten auf der Seite von Gruevski und sie waren verärgert über ausländische Einflussnahme, Spaltung, Identitätspolitik und die von den Sozialdemokraten durchgedrückte kulturmarxistische Agenda. Diese Märsche und Proteste aber sollten nicht als Liebe zur Regierung und deren Mitglieder fehlgedeutet werden, sondern vor allem als Reaktion auf die offensichtlichen Aktivitäten des Farbenrevolutionsapparates in ihrem Land. Das ganze ist eher eine Geste der Ablehnung von äußerer Einflussnahme in die Innenpolitik Mazedoniens, als die Unterstützung des Status Quo.


Schlussfolgerung

Die in den letzten Wochen und im Verlauf der vergangenen zwei Jahre überall in Mazedonien ausgebrochenen Unruhen, die gegenwärtig zehntausende Menschen auf die Strassen bringen, sind ein Ergebnis des Farbenrevolutionsapparates aus dem Westen, der zum Ziel hat, die mazedonische Regierung zu destabilisieren und abzusetzen, weil sie sich mit Russland einigte, die Balkan Stream Pipeline durch ihr Land zu bauen. Diese von westlichen Regierungen, der NATO, dem soros'schen NGO Netzwerk, durch Stiftungen und "zivilgesellschaftlichen Gruppen" in Gang gesetzte Farbenrevolution ist ein Versuch zu verhindern, dass Russland einen Hebel über die EU erhalten könnte, und um die Hegemonie ihrer globalen Oligarchie auszubauen.






Im Original: The Color Revolution Continues In Macedonia

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