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Montag, 27. März 2017

Im Vorlauf der kommenden amerikanischen Apokalypse fliehen tausende Amerikaner aus den Großstädten

Manchmal bringt der beste Bunker nichts..


Von Michael Snyder für www.TheEconomicCollapseBlog.com, 26. März 2017

Warum ziehen plötzlich so viele Menschen raus aus den großen US Städten? Kürzlich schrieb ich vom Massenexodus, der sich in Kalifornien ereignet, aber die Wahrheit ist, dass es in der Hinsicht ein landesweites Phänomen gibt. Die Bevölkerungen einige der größten Städte schrumpfen fortlaufend und viele Experten sind völlig ratlos über diese seismische demografische Verschiebung, die wir erleben. Natürlich gibt es eine ganze Reihe von Beweggründen, warum Menschen aus den riesigen Städten wie Chicago, Detroit, Baltimore oder Cleveland wegziehen. Einige Familien suchen einfach nur ein besseres Leben für ihre Kinder. Aber wie ich gleich ausführen werde gibt es auch andere, die in der näheren Zukunft eine apokalyptische Wende für dieses Land sehen und Großstädte sind eben nicht der Ort, an dem man sein möchte, wenn der wirtschaftliche Kollaps kommt und die Auschreitungen, Brandschatzungen, die Unruhen und die Kriminalität außer Kontrolle geraten.

Laut kürzlich vom US Statistikamt veröffentlichten Zahlen hatte Chicago in den Jahren 2015 und 2016 den größten Bevölkerungsverlust und lies damit Detroit und Baltimore hinter sich:

Die Bezirke von Chicago, Detroit und die freie Stadt Baltimore waren zwischen 2015 und 2016 die größten Bevölkerungsverlierer der Vereinigten Staaten, wie Zahlen zeigen, die heute vom Statistikamt veröffentlicht wurden.

Der Bezirk Cook in Illinois, dessen Bezirkshauptstadt Chicago ist hat in dem Zeitraum mehr Menschen verloren, als jeder andere Bezirk im Land.

Cook hat aufgrund von "Inlandsmigration" über 66.000 Menschen verloren. Diese erstaunliche Zahl bezieht sich dabei auf nur ein einziges Jahr.

Auch Cleveland und Milwaukee standen oben auf der Liste und einige verweisen darauf, dass all diese Städte in relativ kälteren Klimazonen liegen und wirtschaftliche Probleme hätten.

Man kann den Menschen in diesen Städten sicherlich keinen Vorwurf machen, dass sie lieber wonaders leben wollen, wo es sonniger ist und bessere wirtschaftliche Aussichten gibt.

Andere aber ziehen aus den großen Städten weg, weil sie zutiefst besorgt darüber sind, wo die Dinge in diesem Land letztlich hinführen. Es braucht kein Genie, um zu sehen, wie Ärger, Frust und Hass überall um uns herum wachsen und viele glauben, die Bedingungen sind reif für zivile Unruhen und gar einen Bürgerkrieg. Tatsächlich glaubt der Bestsellerautor Doug Casey, dass wir bald schon einen Bürgerkrieg erleben werden, der von einem Finanzkollaps verusacht werden wird:

Der Bestsellerautor Doug Casey schrieb das Buch "Crisis Investing" zu einer Zeit, als die politische Landschaft in den USA von der Regierung Carter zur Regierung Reagan überging. Inzwischen sieht Casey eine Krise, die gleich oder gar noch schlimmer sein wird als der Bürgerkrieg. Casey erklärt:

"In den USA scheint es zur Zeit einen Antagonismus zu geben, der fast wie vor einem Bürgerkrieg wirkt. Es gibt in den USA derzeit sogar offenen Hass. Früher gab es zwischen Republikanern und Demokraten Meinungsverschiedenheiten, aber es blieb im Rahmen ziviler Konversationen mit unterschiedlichen Meinungen. Mittlerweile aber gibt es aktiven Hass zwischen den beiden Gruppen. Das wird nicht gut enden."

Casey denkt, der kommende Finanzkollaps wird zum Auslöser des ganzen werden. Er sagt:

"Irgendwann wird es so weit sein. Ich bin besorgt darüber, aber wir befinden uns in einer Situation, wie in einem Land vor einem Bürgerkrieg. Es wird bei weitem schlimmer werden, als nur ein Finanzkollaps und es wird wahrscheinlich ausgelöst werden von einem Finanzkollaps."

Unser Finanzsystem ist zweifellos prädestiniert für einen Zusammenbruch und wenn es wirklich einmal ernst werden wird in diesem Land, wie werden die Menschen wohl reagieren?


Viele entschieden sich dazu, die großen Bevölkerungszentren zu verlassen, bevor wir die Antwort auf diese Frage bekommen.

Beispielsweise gab es in der Chicago Tribune eine Geschichte darüber, warum so viele Prepper in den Großen Nordwesten ziehen. Eine der protraitierten Personen war ein ehemaliger Einwohner von Kalifornien namens Trevor Treller, der vor der letzten Wahl in den Norden von Idaho zog:

Trevor Treller, 44, der eine kleine Pistole an der Hüfte trägt, zog im letzten Jahr von Long Beach in Kalifornen ins nördliche Idaho und kaufte sich vor kurzem für etwas weniger als 400.000 Dollar ein gut verteidigbares Dreizimmerhaus auf zwei waldigen Hektar.

Treller, ein Sommelier, sagte, dass Obama der Hauptfaktor für seine Entscheidung war. Er sagte, der Präsident habe die Rassenspannungen in Amerika geschürt, die Staatsverschuldung in eine gefährliche Höhe getrieben, er stand dem verfassungsmässigen Recht auf das Tragen von Waffen "feindlich" gegenüber und schaffte es nicht, die atomaren Ambitionen Nordkoreas und des Iran zu beschränken.

Treller sagte, dass jeder dieser Umstände zu völligem Chaos führen könnte, weshalb er und seine Ehefrau nun Nahrungs-, Waffen- und Munitionsreserven anlegen und ihren Schotterweg zum Haus mit einem Eisentor ausstatten.

Selbstverständlich sind es nicht nur Durchschnittsamerikaner wie Treller, die zutiefst besorgt sind über das kommende.

Vor weniger als einer Woche gab es bei CNN einen Artikel mit dem Titel "Milliardärsbunker: Wie die 1% sich auf die Apokalypse vorbereiten":

Viele Mitglieder der globalen Elite, darunter Hedge Fond Manager, Sportprofis und Technologieführer (Bill Gates soll angeblich auf allen seinen Anwesen Bunker haben) entschlossen sich dazu, ihre eigenen geheimen Rückzugsgebiete für ihre Familien und Mitarbeiter zu schaffen.

Gary Lynch, der Generalmanager des in Texas ansässigen Rising S Unternehmens sagt, die Umsätze von 2016 für ihre unterirdischen Luxusbunker wuchsen um 700% verglichen mit 2015, wobei die Gesamtumsätze allein seit der Präsidentschaftswahl im November um 300% stiegen.

Warum aber sollten Bill Gates und seine Milliardärsfreunde ein so großes Interesse an luxuriösen Überlebensbunkern haben, wenn doch alles in Ordnung ist?

Kann mir das mal jemand erklären?

Wo man hinblickt schliessen Einzelhandelsgeschäfte und die wirtschaftlichen Warnsignale leuchten rot, nur die Bunkerverkäufer der Elite machen eine Tonne Geld.

Und auch ich wünschte mir, dass ich mir einer dieser Überlebensbunker leisten könnte, weil sie wirklich ansprechend sind:

Einer der Anlagen, Vivos xPoint befindet sich nahe Black Hills in South Dakota und verfügt über 575 miliärische Bunker, die der Armee bis 1967 als Munitionsdepot dienten.

Momentan werden diese in eine Einrichtung umgewandelt, in der etwa 5.000 Personen leben können, wobei die Inneneinrichtung von den Eigentümern bestimmt wird, was jeweils zwischen 25.000 und 200.000 Dollar kostet. Der Preis hängt davon ab, ob man einen minimalistische Einrichtung möchte, oder eine Luxusausstattung.

Die Anlage selbst wird mit allen Annehmlichkeiten einer Kleinstadt aufwarten, darunter ein Gemeindetheater, Klassenzimmer, hydroponische Gärten, eine kleine Klinik, eine Wellnesseinrichtung und eine Sporthalle.

Bunkerstadt mit Golf- und Schiessplatz

Das Vorhaben der Elite besteht darin, die kommende amerikanische Apokalypse einfach auszusitzen, während die Welt über ihnen buchstäblich dem Wahn verfällt.

Gleichzeitig ist der größte Teil der allgemeinen Bevölkerung weiterhin völlig ahnungslos darüber, was demnächst auf sie zukommen wird und die kommenden Ereignisse werden so schnell ablaufen wie in einer Falle, aus der es kein Entkommen gibt.







Im Original: Thousands Of Americans Are Fleeing The Big Cities In Preparation For The Coming American Apocalypse

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