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Sonntag, 19. März 2017

Illegale Mexikaner fluten Kanada


Die Zahl der Verhaftungen an der Grenze zu den USA hat bereits die Gesamtzahl für 2016 überschritten. Von Tyler Durden für www.ZeroHedge.com, 18. März 2017


Vor wenigen Tagen wiesen wir darauf hin, dass mexikanische Einwanderer plötzlich nach Kanada strömen, um einer Abschiebung aus den USA zu entgehen. Der Anstieg an Grenzübertritten an der nördlichen Grenze folgte zumindest teilweise auf Kanadas Entscheidung, dass mexikanische "Touristen" seit 1. Dezember kein Visum mehr benötigen. Nach den neuen Regeln der Trudeau Regierung brauchen Mexikaner kein Visum mehr, sondern benötigen eine sogenannte elektronische Reiseerlaubnis (ETA), die im Internet für 7 kanadische Dollar erworben werden kann.

Obwohl Kanadas Entscheidung zu erleichterten Einreisebedingungen als aufgeklärte, progressive Alternative zu Trumps xenophobem, rassistischem Ansatz bezüglich Einwanderung begrüsst wurde funktioniert Kanadas Vorgehen unter der Oberfläche unglücklicherweise aber sehr ähnlich wie Trumps Vorgehen. Während Kanada sehr gerne die "Touristen" vom südlichen Nachbar übernimmt, so müssen Mexikaner feststellen, dass es so gut wie unmöglich ist, eine Arbeitserlaubnis zu erhalten und Mexikaner mit krimineller Vergangenheit sind überhaupt nicht willkommen.

All das führte in den ersten Monaten des Jahres 2017 zur Rekordzahl an durch kanadische Grenzschützer verhafteten Mexikanern. Reuters berichtet dazu:

Der kanadische Grenzschutz (CBSA) sagte, dass zwischen dem 1. Januar und dem 8. März 444 mexikanische Staatsbürger verhaftet wurde, verglichen mit 410 im Gesamtjahr 2016, 351 im Jahr 2015 und 399 im Jahr 2014.

Die CBSA kann Ausländer dann verhaften, wenn angenommen wird, dass sie eine Gefahr für die Öffentlichkeit darstellen, wenn ihre Identität unklar ist, oder wenn es als unwahrscheinlich eingeschätzt wird, dass sie für eine Ausweisung oder eine Prozessierung erscheinen.

Auch die Anzahl Mexikaner, die am Flughafen zurückgewiesen werden stieg - im Januar waren es 313, was mehr war als in jedem Januar seit 2012 und mehr als die Gesamtzahl der Jahre 2012, 2013 und 2014.

Gleichzeitig beginnen die kandischen Grenzschützer bereits Trudeaus erleichterte Einwanderungspolitik zu kritisieren, da innerhalb von nur wenigen Monaten bereits über 70.000 ETAs vergeben wurden.

Kanada vergab zwischem dem 1. Dezember 2016 und dem 10. März 2017 insgesamt 72.450 Reiseerlaubnisse an mexikanische Bürger - ein deutlicher Anstieg im Vergleich zu ähnlichen Zeiträumen, als es noch ein Visum brauchte.

Kanadas Einwanderungs- und Flüchtlingsminister Ahmed Hussen [gebürtiger Somali und Moslem, d.Ü.] sagte, sein Ministerium würde die Lage überwachen. Hussens Sprecherin Cmielle Edwards schreib am Freitagabend in einer E-Mail:

"Es ist momentan noch verfrüht für Schlussfolgerungen, oder um über die Zukunft des Prozederes zu spekulieren."

Ist es nicht grossartig, wenn mal wieder einer dieser ausgeklügelten "progressiven" Massnahmen von der Realität überholt wird?








Im Original: Mexicans Flood Into Canada As 2017 Border Detentions Surpass All Of 2016

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