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Dienstag, 7. Februar 2017

In griechischen Schulen sollen antike Texte ersetzt werden durch Unterricht über Gender, Schwulenehe und Sexualkunde


Griechenlands Lehrer befinden sich in einem epochalen Kampf um den Erhalt der Klassiker. Von Anthee Carassava für www.TheTimes.co.uk, 3. Februar 2017

Lehrer in Griechenland haben Pläne der linken Regierung kritisiert, wonach der verpflichtende Unterricht antiker griechischer Tragödien in der Schule abgeschafft werden soll, um ihn zu ersetzen mit Unterricht über Gender und Sexualkunde, was dem Ende des klassischen Unterrichts gleichkäme.

Laut Plan soll "Antigone" von Sophokles nicht mehr gelehrt werden, nachdem bereits die Gefallenenrede des Perikles aus Thukydides "Geschichte des Peloponnesischen Krieges" vom dem Lehrplan gestrichen wurde.

Die Regierung meint, sie will damit den antiquierte Lehrplan auf den aktuellen Stand bringen und dem modernen Griechisch und neuen Themen, wie Gender und Gleichheit, Schwulenehe und Sexualkunde. Antonis Mastrapas von der Professorenvereinigung für klassische Studien sagte:


"Das ist grotesk. Nicht einmal während der zermürbenden Jahre der Diktatur wurden die klassischen Meister wie Sophokles und Thukydides vom Lehrplan gestrichen."

Führende Wissenschaftler, darunter der Dekan der Athener Philosophieschule sagen, dass die Pläne der Regierung "die historische Verbindung zur illustren Vergangenheit des Landes kappen" würde.

Im letzten Jahr musste die Regierung bereits Pläne zurücknehmen, als sie Religion aus dem Lehrplan streichen wollte, nachdem es heftige Gegenwehr von der Kirche und deren rechten Verbündeten gab.





Im Original: Greek teachers in epic battle to save classics

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