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Mittwoch, 4. Januar 2017

Jung, entwurzelt und unkontrolliert: Deutschlands "Nafriszene"

Arbeitsprozessbeschreibung für Nafris (blau = Dummdeutscher)

Die Zwischenfälle in Köln und anderen westlichen Städten an Silvester zeigten, dass die Sicherheitsbedenken wegen junger Einwanderer aus Nordafrika nicht unbegründet sind. Für www.TheLocal.de, 4. Janaur 2017

Armin Schuster, Sicherheitsexperte in Angela Merkels CDU sagte:


"Sie haben versucht, den deutschen Staat zu umgehen.

Die Tatsache, dass so viele Personen mit dem selben Hintergrund nach Köln kamen, so wie letztes Jahr - das ist eine Machtproble."

Schuster sagte, dass die Kölner Polizei angemessen auf die Bedrohungslage reagiert hat und lobte sie dafür "robust und entschlossen" gehandelt zu haben.

Allerdings war nicht jeder glücklich über das Verhalten der Polizei. Die Grünen kritisierten die Polizei für ihr Vorgehen und warfen ihnen "Racial Profiling" vor.

Die Polizei selbst war überrascht, dass sie Verstärkung brauchten, und das obwohl sie zehnmal so viele Beamte als im letzten Jahr im Einsatz hatten, als sie überwältigt wurden beim sexuellen Übergriff auf über eintausend Frauen.

Etwa 1.000 Männer, von denen die Polizei sagt, sie gehören zur Szene der Wiederholungstäter aus Nordafrika stiegen um 22 Uhr in Köln aus dem Zug. Hunderte von ihnen wurden dann davon abgehalten, auf die Strasse zu gehen, um dort zu feiern.

Und das gleiche Bild wiederholte sich auch in anderen Städten. In Essen hinderte die Polizei etwa 450 Nordafrikaner, von denen sie sagt, sie gehörten zur kriminellen Szene der Stadt, in Düsseldorf meinte die Polizei, die Zahl lag nahe bei 800.

Das Wort Nafri ist eine Ableitung und wird intern von der Polizei in Nordrhein-Westfalen benutzt, wo auch die genannten Städte liegen. Es wird dazu verwendet, um junge Männer aus Nordafrika zu beschreiben, die regelmässig beim Taschendiebstahl erwischt werden.

Die Polizei sagt, die bevorzugte Vorgehensweise der Diebe besteht im Ablenken einer Person, während sie die Strasse entlang laufen, um dann deren Geldbeutel zu klauen.

Drei Wochen vor Silvester schickte die Polizei ein klares Signal an die jungen Täter. Toufik M., ein Mann, der wegen eines sexuellen Übergriffs beim letzten Silvester verurteilt war, wurde nach Marokko abgeschoben.

Die Zwischenfälle an Silvester zeigten, dass die Extremsituationen, wie sie sich im Jahr davor zugetragen haben verhindert werden können, allerdings ist das Phänomen nach wie vor existent.

Tausende junge Nordafrikaner zwischen 15 und 25 haben in den letzten Jahren die armen Nachbarschaften ihrer Länder verlassen und sind nach Deutschland gewandert.

Viele von ihnen schliessen sich den Flüchtlingsmassen an, die 2015 über die sogenannte Balkanroute vor dem syrischen Bürgerkrieg flohen.

Weniger als 2 Prozent aller Asylbewerber aus Nordafrika bekommen einen Asylstatus. Die allermeisten kommen alleine, was bedeutet, dass sie frei sind vom starken Einfluss ihrer Familie, die sich um ihren Ruf beschützen wollen.

Nordafrikaner, die schon länger in Deutschland leben, darunter gutintegrierte Einwohner von Düsseldorfs Maghrebviertel, sind außer sich über das Verhalten dieser jungen Männer. Ahme Hmmouti, der Vorsitzende des Marrokanerrates Deutschland sagte:

"Wir sind wütend darüber, was diese jungen Männer machen."

Er sagte, dass mittlerweile sogar die Einwanderer aus der Region, die nichts mit der Kriminalität am Hut haben, feindselig gegenüber diesen eingestellt sind.

Allerdings ist es schwer, die Neuankömmlinge zu beeinflussen, da sie "fast nie zu unserer Gemeinschaft kommen", wie er sagte.

Die meisten Statistiken des BKA zeigen, dass Einwanderer aus Nordafrika (wie auch jene aus Georgien) öfters Verbrechen gehen, als Einwanderer aus anderen Ländern.

Oliver Malchow, der Vorsitzende der Polizeigewerkschaft GdP sagte, dass "diese Männer keinen Respekt vor dem deutschen Recht haben", und fügte an, dass sie "die Beamten ironisch anlachen und auf sie spucken."

Angesichts der Tatsache, dass die nordrhein-westfälische Einwanderungsbehörde mehrere Angestellte hat, die das nordafrikanische Arabisch fliessend beherrschen wurden viele dieser jungen Einwanderer in dieses Bundesland geschickt, das auch das bevölkerungsreichste Deutschlands ist.

Seit einiger Zeit aber rufen die Behörden schon dazu auf, dass sie über das ganze Land verteilt werden sollen.





Im Original: Young, uprooted and unpredictable: Germany's 'Nafri scene'

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