loading...

Samstag, 3. Dezember 2016

Schwulen Menschen Todesdrohungen zu schicken ist in Ordnung - aber nur wenn man Moslem ist

Geer Wilders: Hat soeben wieder ein paar Stimmen dazu gewonnen

Verärgerte niederländische Abgeordnete forderten eine sofortige öffentliche Ermittlung, nachdem der Rechtsberater einer Hotline sagte, es sei in Ordnung für Moslems, schwulen Menschen Todesdrohungen zu schicken. Von Nick Gutteridge für www.Express.co.uk, 2. Dezember 2016

Eine steuerfinanzierte Hotline hat schockierenderweiser gesagt, dass sie bei solch entsetzlichen Botschaften von radikalen Islamisten keine Anzeige erstatten würden, da der Koran sagt, dass schwule Menschen ermordet werden dürfen.

Diese indiskutable Haltung kam ans Licht, als sich eine öffentliche Person über Todesdrohungen beschwerte, die in einem Internetforum abgegeben wurden, und in denen dazu aufgerufen wird, dass Homosexuelle "verbrannt, enthauptet und abgeschlachtet" werden müssen.

Heute reagierten niederländische Abgeordnete mit Schrecken auf die Enthüllungen und forderten eine sofortige Untersuchung der Bemerkungen, sowie, dass der Hotline die öffentlichen Gelder gestrichen werden.

Laut niederländischen Medienberichten sagten die Berater der Antidiskriminierungsbehörde MiND, dass obwohl homophober Missbrauch normalerweise ein Verbrechen ist, so kann es gerechtfertigt sein, wenn man ein Moslem ist, da es dann unter das Gesetz der Religionsfreiheit fällt.

Sie argumentierten, da der Koran sagt, es sei in Ordnung Menschen wegen ihrer Homosexualität zu ermorden, sind Todesdrohungen an schwule Menschen nicht diskriminierend - so lange sie von Moslems ausgehen.

In einer atemberaubenden E-Mail, in der erklärt wird, warum die Beschwerde nicht entgegengenommen wird schrieben sie:

"Die Bemerkungen müssen im Kontext der religiösen Glaubenshaltung im Islam gesehen werden, was der Drohung juristisch betrachtet den beleidigenden Charakter nimmt."

Sie schlussfolgerten, dass die gemachten Bemerkungen "im Kontext einer öffentlichen Debatte fielen, in der es darum ging, wie der Koran interpretiert werden muss" und fügten an, dass "einige Moslems den Koran so verstehen, dass Schwule umgebracht gehören." Weiter heisst es:

"Im Kontext des in den Niderlanden existierenden religiösen Ausdrucks gibt es ein hohes Maß an Meinungsfreiheit. Hinzu kommt, dass die Meinungen üblicherweise im Kontext öffentlicher Debatten (darüber wie der Koran interpretiert werden muss) geäußert werden, weshalb der beleidigende Charakter entfällt."

Die Todesdrohungen wurden im Kommentarbereich eines auf der Internetplattform von Hollands größter Marokkanergemeinde veröffentlichten Artikels über die niederländisch-marokkanische Schwulengesellschaft gemacht.

Die Enthüllung, dass der Sachverhalt so einfach von der Antidiskriminierungshotline abgewimmelt wurden wird die intensive Debatte in den Niederlanden weiter anheizen, in wie weit die Meinungsfreiheit gehen kann.

Der rechte Politiker Geert Wilders, von dessen Partei erwartet, wird dass sie im Frühjahr die kommenden Wahlen gewinnen wird, muss sich momentan vor Gericht verantworten, weil ihm vorgeworfen wird, den Rassenhass angestachelt zu haben, als er bei einer Wahlkampfveranstaltung sagte, es seien "zu viele Marokkaner" in den Niederlanden.

Zwei rechte Abgeordnete, Joram van Klaveren und Louis Bontes, haben nun ihre Absicht angekündigt, den Zwischenfall ins niederländische Parlament zu bringen, indem sie den Justizminister befragen wollen.

Die beiden meinten, dass es den Staatsanwälten erlaubt sein muss, homophoben Missbrauch zu verfolgen, und zwar insbesondere dann, wenn Gewalt im Spiel ist und unabhängig davon, von wem die diskriminierenden Bemerkungen ausgehen. Herr Va Klaveren wird fragen:

"Teilen Sie unseren Ekel über die Tatsache, dass explizit gesagt wird, die Anstachelung zu Gewalt ist kein Problem, wenn dies vom islamischen Glauben ausgeht?"

Ein Sprecher der MiND Hotline gab zu, dass sie nach "weiteren Nachforschungen" zum Thema zum Schluss kamen, dass die Beschwerde "unrecht eingeschätzt wurde".

Er fügte an, dass bei Beschweden über Aufrufe zur Gewalt gegen bestimmte Gruppen, die Religion der Person, von der die Drohungen ausgehen, keine Rolle spielt.



Im Original: Fury as watchdog says it's OK to send gay people death threats – but only if you're Muslim

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

loading...