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Donnerstag, 17. November 2016

Gerade einmal 13 Prozent der Migranten in Europa fliehen vor Krieg

Migranten: Steigern nicht das Bruttosozialprodukt, aber immerhin die Krankenkassenbeiträge

Eine neue Studie von Ärzte der Welt (MDM) stellte fest, dass lediglich 13,7 Prozent der Migranten in Europa sagen, sie seien auf der Flucht vor Krieg, wobei die meisten zugeben, Wirtschaftsmigranten zu sein. Von Virginia Hale für www.Breitbart.com, 16. November 2016

Die Organisation fand heraus, dass die Mehrheit der fast 10.000 befragten Migranten zugaben, dass sie aus wirtschaftlichen Gründen nach Europa kamen. Mit Blick auf den Zugang zur Gesundheitsversorgung nahmen Migranten in 30 Städten an der Umfrage teil, von denen sich knapp die Hälfte illegal in Europa aufhält.

Die am Dienstag in Brüssel veröffentlichte Studie merkt an, dass 53,1 Prozent dieser Migranten meinten, sie seien aus wirtschaftlichen Gründen ausgewandert, 20,5 Prozent gaben politische Gründe an und nur 13,7 Prozent sagten, sie flohen vor Krieg.

MDM forderte, dass die Migranten in Europa vollen Zugang zu allen nationalen Gesundheitsdiensten erhalten und führen an, dass laut ihrer Umfrage nur 3,1 Prozent ausschliessliche aus Gesundheitsgründen migriert sind, um ihre Position zu unterstreichen.

In einer Stellungnahme sagte MDM:

"Unter den angegebenen Migrationsgründen gaben nur 3% der Patienten an, dass sie ihr Herkunftsland auch aus gesundheitlichen Gründen verliessen.

Diese Zahlen zeigen, dass [die Idee, wonach Menschen] aus gesundheitlichen Gründen migrieren nicht die Realität jener Personen wiederspiegelt, die wir trafen und daher sollte dieser Mythos in Politikerreden auch aufgegeben werden."

Ebenso fordert MDM von den Regierungen der Länder in der EU, dass sie "jedem vollen Zugang zu [allen Bereichen] der nationalen Gesundheitssysteme geben," wobei die Organisation auch will, dass die Europäer einen umfassenden Transportdienst für alle leisten, der migrieren wollen.

Im Bericht von MDM es dazu:
"Die Gewalt auf den Migrationsrouten [nach Europa] sind gut dokumentiert, [weshalb] die Regierungen sichere und gewaltfreie Migrationsrouten nach Europa bereitstellen müssen und zwar für alle Migranten unabhängig von ihrer Nationalität."

Die Studie verurteilt auch das Dublin Abkommen, weil es wie sie meinen, essenziell ist, dass den Migranten erlaubt wird, sich das europäische Land aussuchen zu dürfen, in dem sie sich niederlassen möchten. MDM meint, dass es ohne die Freiheit, diese Wahl treffen zu können und ohne "schnelle und aktive" Familienzusammenführung, es zu "weitreichenden negativen Konsequenzen für das psychische Wohlergehen der Migranten" kommen wird.



Im Original: NGO: Just 13 Per Cent of Migrants in Europe Actually Fleeing War

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