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Mittwoch, 12. Oktober 2016

Der Kriegszyklus passt - leider



Von Martin Armstrong für www.ArmstrongEconomics.com, 11. Oktober 2016

Alle Indikatoren sprechen mittlerweile für einen Krieg zwischen den USA und Russland. Es scheint, als würden die Mächte in Washington einen Trump Sieg fürchten, da er das Nation Building beenden könnte. Das Militär muss daher jetzt einen Krieg beginnen, weil sollte Trump gewählt werden, dann würde er mit dieser Sauerei nicht weitermachen. Selbst im russischen Fernsehen sprechen sie über einen Krieg, seitdem der Waffenstillstand in Syrien gebrochen wurde. Die Obamaregierung und Russland werfen sich gegenseitig vor, die Diplomatie torpediert zu haben und Moskau verstärkt nun seine militärische Präsenz an allen Fronten mit Atomwaffen und das von der Grenze zu Polen, über die baltischen Regionen bis hin zum Mittelmeer. Alle Atomabkommen wurden aufgekündigt, wegen derer Obama den Nobelpres gewann, falls man dem Blödsinn diesem Vertrag zur atomaren Nichtverbreitung überhaupt Glauben schenken kann. In den russischen Hauptnachrichten wird gewarnt, dass die USA einen Konflikt provozieren wollen. Ich kann leider nicht sagen, dass die Russen falsch liegen. Es ist tatsächlich die Obamaregierung, die auf einen Krieg versessen ist.

Der Kalte Krieg ist zurück und seitdem unser Kriegszyklus 2014 wieder nach oben ging ist die von Reagan geschmiedete Beziehung zusammen gebrochen, was mit der Ukrainekrise im Jahr 2014 begann. Als Russland am 1. Oktober 2015 in Syrien einmarschierte war das exakt an dem Tag, als das ökonomische Zuversichtsmodell seinen Wendepunkt hatte, was eine Warnung sein sollte, das dies der Hauptfokuspunkt der gegenwärtigen Welle ist, die bis 2020 dauert. Es scheint so zu sein, als würden die Sanktionen, die Obama Russland aufgedrückt hat und mit denen Putin gestürzt werden sollte gelockert werden. Diese Massnahme war von Anfang an dumm, weil sie Putin in der Heimat nur stärker gemacht und seine Zustimmungswerte in die Höhe getrieben hat. Wer auch immer hofft, dass dieser Kalte Krieg sich aufwärmt, der ist bestenfalls dem Wahn verfallen.

Die Obamaregierung hat angedeutet, dass Russland in Syrien Kriegsverbrechen begangen hat und sie haben ganz offenbar alles vorbereitet, um einen möglichen Sieg von Trump als Betrug bezeichnen zu können, um die Schuld auf Putin zu schieben, dem sie vorwerfen, er habe die US Wahlen manipuliert.

Sowohl die USA als auch die NATO stufen Cyberangriffe nun als Kriegsakt ein, um damit militärisches Vorgehen rechtfertigen zu können. Michael Gorbatschow hat sich sogar aus dem Ruhestand gemeldet und meinte bei einem Interview mit der staatlichen Nachrichtenagentur RIA Novosti am Montag: "Die Welt trat in eine gefährliche Phase ein."

Es macht mir wirklich keinen Spass, dabei zuzusehen, wie das Modell seine Prognosen mit so einer Genauigkeit aufstellt. Ganz offenbar wird ein Krieg mit Russland die europäischen Währungen beeinträchtigen, worauf das Kapital in den Dollar fliehen wird, und womit sich eine weitere Modellprognose als richtig erweisen wird.


Im Original: War Cycle of Target – Sad to Say

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