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Freitag, 23. September 2016

Erlebt die globale Wirtschaftspolitik gerade eine Kernschmelze?


Von Martin Armstrong für www.ArmstronEconomics.com, 21. September 2016


Viele Leute fragten mich, werden wir einen Zusammenbruch erleben, wie es Rom passierte? Die Antwort lautet: Absolut ja! Wie auch Rom wendet sich das Staatswesen irgendwann gegen seine eigenen Bürger und sein Bedarf an Geldmitteln steigt immer mehr. Wie auch die Römer haben wir unsere Unabhängigkeit verloren, unsere Integrität und unsere Freiheit. Die globale Wirtschaftspolitik erlebt vor unseren Augen eine Kernschmelze, da die Regierung nach immer mehr Macht greift. Dieser Wunsch nach mehr Macht entwickelt sich, weil sie sehen, dass die freien Märkte immer gegen sie sein werden. Um den freien Markt vor dem Sieg abzuhalten versuchen sie dazwischenzugreifen, um jene zu bestrafen, die in ihrem Weg stehen. Die Regierung gibt vor wohltätig zu sein, aber das einzige ihnen bekannte Werkzeug ist die Bestrafung.

Unglücklicherweise bringen wir ihnen als Volk zu viel ein. Wir sind selbstzufrieden und dieses Arrangement verleitet die Regierung zur Ausweitung ihrer Macht. Wir geben unsere Loyalität wechselweise an das Volk oder an die Regierung (also Privat versus Öffentlich) je nachdem was gerade aktuell ist, und was am Ende dazu führt, dass beide Seiten, wenn sie nicht überwacht werden, das ganze in einen Missbrauch verwandeln.

Wir sind im Juli 1985 in eine private Welle eingetreten nach 51,6 Jahren einer öffentlichen Welle, die 1932 begann. Die Privatwirtschaft wurde damals verrückt, als Banker und ausländische Regierungen massiven Betrug begingen. Das Volk wandte sich daraufhin der Regierung zu und erschuf eine öffentliche Welle, die ihre Spitze 1981,35 erreichte [April 1981, d.R.], als die Zinsen ihren Höchststand erreichten. Am Wendepunkt 1985 begann die Regierung damit zu versuchen, die Kontrolle über die Wirtschaft zu erlangen und beizubehalten, um sie davon abzuhalten das zu machen, was sie wollte. Das ganze wurde bekannt als Plaza Accord, der auch die Geburtsstunde der G5 (heute G20) war. Als das passierte kauften wir uns jede Woche dieses Monats die letzte Seite des Economist Magazins aus dem Jahr 1985, um die Rückkehr der Inflation anzukündigen sowie die Verschiebung weg von der Deflation zwischen 1981 und 1985, mit der die öffentliche Welle ihr Ende fand und eine private Welle begann.

Der wichtigste Punkt im momentanen Wirtschaftszyklus, den das ökonomische Zuversichtsmodell ergab ist 2015,75 [September 2015, d.R.]. Das war der Wendepunkt hinsichtlich Zuversicht in der Regierung. Wie sich nun zeigt erachten 65% aller Amerikaner Hillary als unehrlich. Das ist ein höherer Prozentsatz, als je ein Präsident hatte, der auch eine Wahl gewann.

Hillary leidet höchstwahrscheinlich an Parkinson, aber sie ist auch wildentschlossen, die erste weibliche Präsidentin zu werden, also Scheiss auf die Welt und die Heimat. Unsere Aussichten sind bestenfalls mau.

Hinzu kommt dann noch der Wahnwitz in Europa, wo sie sich genauso im Griff nicht gewählter Menschen wähnen, die ein totalitäres Regime aufgespannt haben. Die Menschen haban nicht einmal das Recht die Troika zu wählen, oder eben wieder abzuwählen. Wir haben unsere Unabhängigkeit verloren, unsere Integrität und unsere Freiheit. Die globale Wirtschaftspolitik erlebt vor unseren Augen eine Kernschmelze, aber diese Leute versuchen noch immer unsere Kinder einer Gehirnwäsche zu unterziehen und sie tun so als würden sie für Freiheit und Gerechtigkeit kämpfen, auch wenn es keine mehr gibt. Die Welt dreht sich nur noch um jene, die an der Macht sind und wir wurden an den Rand gespült.


Im Original: Is the World Political Economy Melting Down?

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