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Mittwoch, 5. Juli 2017

Australischer Militärimam entpuppt sich als Extremist - muss zurücktreten, sitzt aber weiter im regionalen Imamrat



Ein australischer Veteran konnte enthüllen, dass der Imam eine Petition zur Unterstützung der islamistischen Extremistengruppe Hizb ut-Tahrir unterzeichnete. Von Stephen Johnson für www.DailyMail.co.uk, 2. Juli 2017

Ein Imam musste als steuerfinanzierter religiöser Berater des australischen Militärs zurücktreten, nachdem ein Senator dem Parlament mitteilte, dass dieser eine Petition für die islamistische Extremistenorganisation Hizb ut-Tahrir unterzeichnete.

Scheich Mohamadu Nawas Saleem trat im letzten Monat nur wenige Tage, nachdem der konstervative Senator Cory Bernardi hinterfragte, wie die Regierung es nur rechtfertigen könne jemanden zu beschäftigen, der die Demokratie ablehnt, von seinem 717 Dollar pro Tag Posten zurück.

Der ehemalige Irakkriegsveteran Bernard Gaynor, der die Petition zum Rücktritt von Scheich Saleem als Militärimam einreichte bezeichnete dies als eine Peinlichkeit für die Regierung. Er sagte der Daily Mail:


"Die Regierung war recht still hinsichtlich des Rücktritts.

Sie haben mit dem Militär ein politisch korrektes Spielchen getrieben und jetzt stehen sie angesichts der Faktenlage mit runtergelassenen Hosen da."

Der für das Militärpersonal zusändige Minister Dan Tehan kündigte im letzten Monat an, dass Scheich Saleem vom Beraterkommittee für religise Angelegenheiten des Militärs zurückgetreten ist.

Sein Spreche wollte angesichts von Senator Berndais Rede im Parlament zum Rücktritt keine Details bekannt geben.

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Herr Tehans nur kurz im Amt gewesener Vorgänger Stuart Robert setzte Scheich Saleem im Juni 2015 in seine 717 Dollar pro Tag Position als religiöser Berater ein.

Vier Monate vor seiner Ernennung, im Februar 2015, setzte Scheich Saleem seinen Namen unter eine Petition, die sich gegen die Pläne des ehemaligen Ministerpräsidenten Tony Abbott aussprach, Hizb ut-Tahrir in Australien zu verbieten.

Die Petition vertrat die Ansicht, dass Hizb ut-Tahrir, welche die Scharia unterstützt und die Todesstrafe für ehemalige Moslems verlangt, in Australien nie einen Terroranschlag verübte.

Die islamistische Ideologie der Gruppe aber ist so extrem, dass sie in Deutschland, den Niederlanden, Russland und einer Reihe von muslimischen Ländern verboten ist, wie etwa Indonesien, Pakistan, Bangladesch und sogar in Saudi Arabien.

In Herr Tehans Medienmitteilung vom 23. Juni wurde Schich Saleems Verbindung mit der Petition für Hizb ut-Tahrir nicht erwähnt. Er sagte:

"Die Regierung hat immer das Recht eines jeden Soldaten akzeptiert, seine Ansichten im Einklang mit seiner Religion ausdrücken zu können, allerdings kann das natürlich auch bedeuten, dass wir nicht immer mit ihnen übereinstimmen.

Die Regierung anerkennt die Leistungen von Scheich Saleem für seine Gemeinschaft beim australischen Militär."

Herr Gaynor, der zwischen 2008 und 2009 im Irakkrieg als Geheimdienstanalyst arbeitete sagte, dass ein muslimischer Imam, der eine Petition zugunsten von Hizb ut-Tahrir unterzeichnet, sei darauf aus, die Scharia zu verbreiten. Er sagte:

"Ein Imam wird auf Basis seiner Ernennung und Position die Scharia bewerben."

Der Kriegsveteran trat im letzten Jahr als Kandidat für die Australische Freiheitsallianz an und startete seine Petition zur Entfernung von Scheich Saleem im letzten Monat.

Insgesammt konnte er 13.000 Unterschriften sammeln.

Im Mai lehnte Bundesstaatsanwalt George Brandis den Aufruf zum Verbot von Hizb ut-Tahrir ab, obwohl die Organisation kürzlich wieder zum Mord an ex-Moslems aufrief und die Anwendung häuslicher Gewalt verteidigte.

Daily Mail Australien war nicht in der Lage, den Scheich zu erreichen, der auch im Imamrat von Victoria sitzt.





Im Original: Muslim imam resigns as Australian Defence Force's religious adviser after senator reveals the sheikh signed a petition supporting Islamist extremist group Hizb ut-Tahrir
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