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Donnerstag, 6. April 2017

War der syrische Giftgasangriff überzeugend?


Von Scott Adams für www.Blog.Dilbert.com, 6. April 2017

Laut Mainstream Medien - die nun seit 18 Monaten am Stück bei allem daneben liegen - hat die syrische Regierung angeblich ihr eigenes Volk mit Giftgas bombardiert.

Der Grund, weshalb die Assad Regierung ihr eigenes Volk mit Giftgas bombardieren würde ist momentan noch offensichtlich. Syriens Präsident Assad - der seit einigen Jahren um sein Leben kämpft und sich erst seit kurzem wieder etwas sicherer fühlen kann - entschied sich plötzlich für den Suizid-durch-Trump. Der beste Weg, diesen Suzid erfolgreich durchzuführen besteht darin, ein Kriegsverbrechen gegen sein eigenes Volk zu begehen, denn das ist genau das, mit dem man Präsident Trump zu einer Reaktion zwingt, da er sonst von den Mainstream Medien völlig niedergeschrieben würde.

Und dann die ganzen Fotos dieser Tragödie. Da ist viel visuelles dabei. Tote Babys. Es wirkt fast so, als habe jemand diese "Tragödie" so hergerichtet, dass sie kameragerecht an Präsident Trump verfüttert werden kann. Jeder einzelne Knopf wird gedrückt. Hart. Und das alles ausgerechnet jetzt, da sich die Dinge in Syrien wieder in die richtige Richtung bewegen.


  • Interessantes Timing.
  • Übermächtige visuelle Überzeugungsarbeit, die insbesondere auf Trump gerichtet war.
  • Ein verdächtig gut dokumentierter Zwischenfall für einen Ort, wo es kaum echte Presse gibt.
  • Kein Motiv für Assad, ein paar dutzend Leute mit Giftgas zu ermorden, mit dem er sein gesamtes Regime aufs Spiel setzt. Auch bei Putin käme das sicher nicht so gut an.
  • Die Art des Angriffes kann vom US Präsidenten nicht ignoriert werden und muss Konsequenzen haben.
  • Eine Szene, die verdächtig ähnlich aussieht, wie die falschen Geschichten über Massenvernichtungswaffen im Irakkrieg.

Ich sage, dieser Giftgasangriff war ein Bluff. Es ist einfach zu "passgenau" [..], also ein kleines bisschen zu perfekt, um natürlich zu sein. Das ganze sieht mir aus wie ein fabrizierter Zwischenfall.

Meine Vermutung ist, Präsident Trump ist sich darüber im Klaren, dass da was nicht stimmt, allerdings muss er trotzdem eine harte Haltung einnehmen. Man darf dabei nicht vergessen, dass er militärische Optionen nie offen anspricht. Er mag es, wenn die Leute raten müssen. Er erinnerte uns gestern erst wieder daran, falls es jemand nicht bemerkt hat.

Wie aber antwortet ein Überzeugungsmeister auf ein falsches Kriegsverbrechen?

Er antwortet mit einer falschen Reaktion, wenn er schlau ist.

Es lohnt sich darauf zu achten, wie die Welt versucht zu erraten, wo Trump seine militärischen Kapazitäten hin verschiebt und wie er möglicherweise antworten könnte. Je länger er die Sache hinzieht, desto weniger Macht wird die Geschichte in der Öffentlichkeit entfalten. Wir werden uns wochenlang wundern, wann endlich die Bomben auf Damaskus fallen und Trump wird uns weiter daran erinnern, dass er nicht über militärische Möglichkeiten spricht.

Dann wartet er darauf, dass im allgemeinen Chaos dort Assads Familie oder seinen Generälen etwas schlechtes zustösst. Wenn das von selbst passiert, dann werden sich die Medien fragen, ob Trump Assad in begrenzter Weise eine starke Botschaft geschickt hat. Die selektive Wahrnehmung wird dann den Rest erledigen.

Es gibt auch eine Nullwahrscheinlichkeit, dass Putin Assad darum bat, die Nummer einem seiner weniger fähigen Generäle in die Schuhe zu schieben, der ohne Erlaubnis mit chemischen Waffen angriff, und der dann dafür hingerichtet wird, um die Sache etwas zu beruhigen.

Ich denke nicht, dass wir jemals herausfinden werden, was dort drüben wirklich passiert. Aber ich denke, wir können nicht ausschliessen, dass Assad beschloss Suizid-durch-Trump zu begehen.






Im Original: The Syrian Gas Attack Persuasion

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