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Dienstag, 25. April 2017

Das Schicksal des Euro


Von Martin Armstrong für www.ArmstrongEconomics.com, 25. April 2017

Frage: Ist der Sprung des Europreises eine falsche Hoffnung?


Antwort:
Absolut. Der Euro ist tot, da vor allem wenn Le Pen verliert, denn dann wird Brüssel erleichtert sein und weitermachen wie bisher. Die bestehenden Probleme werden für sie nicht einmal mehr existieren und daher wird es auch keine Reform geben, um die Nummer zu retten. Über dem europäischen Bankensystem wird ein warmer Regen niedergehen. Wer erwartet, dass die Politiker zugeben werden, falsch gelegen zu haben und ihre Macht in Brüssel wieder abgeben, der wird mit Sicherheit enttäuscht werden. Wie Einstein schon sagte, man kann ein Problem nie lösen, wenn man dafür den selben Denkprozess anwendet, der für die Entstehung des Problems verantwortlich war.

Sollte die Woche für den Euro oberhalb von 1,086 Dollar enden, dann wird getestet werden, ob ein weiterer Anstieg bis 1,12-1,14 Dollar möglich ist. Man muss sich nur einmal die technische Perspektive für den gesamten Monat ansehen. Die Abwärtslinie für den Dollar im Mai begann bei 1,2622 Dollar. Anzeichen, dass sich der Trend für den Euro umkehren wird, sind keine zu sehen.

Im Jahr 2017 gibt es Wahlen in Frankreich, Grossbritannien und Deutschland. Das völlige Chaos wird nicht vor 2018 ausbrechen. Erst dann scheint der Punkt einer umfassenden Verschiebung erreicht zu sein.





Im Original: The Fate of the Euro

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