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Donnerstag, 19. Januar 2017

"Dann gehen wir eben nach Moskau": Dank der Welle mit Terror und Verbrechen ziehen die chinesischen Touristen weiter

Moskau: Das sichere Paris

Paris wurde für chinesische Touristen zur No-Go Zone, da die Strassenkriminalität immer weiter steigt und es die Angst vor einem weiteren Anschlag in der französischen Hauptstadt gibt. Von Simon Osborne für www.Express.co.uk, 18. Januar 2017

Inzwischen wird die russische Hauptstadt Moskau von Chinas wohlhabenden Auslandstouristen als sicherer eingestuft und mit dem schwächeren Pfund bekommt man auch mehr Urlaub in England als in Frankreich.

Jean-Francois Zhou, Präsident der chinesischen Reiseveranstalter in Frankreich sagte, die immer öfters zunehmenden gewaltsamen Diebstähle und Übergriffe würden das Land zu "einem der schlimmsten Reiseziele für Auslandstouristen machen".

Herr Zhou, der die große chinesische Reiseagentur Utour repräsentiert, berichtete über einen starken Rückgang der Besucherzahlen aus Asien. Die russische Hauptstadt Moskau wird von den wohlhabenden chinesischen Auslandstouristen inzwischen als sicherer angesehen und das schwächere Pfund macht eine Reise nach Großbritannien attraktiv.

Er sagte zur Zeitung Le Parisien:

"Im Jahr 2016 kamen 1,6 Millionen chinesische Touristen verglichen mit 2,5 Millionen im Jahr davor. Die Zahl er japanischen Touristen sank um 39 Prozent und die der koreanischen um 27 Prozent.

Unsere Touristen wenden sich nun Russland zu, das weniger attraktiv ist, aber zumindest sicher. Für Wladimir Putin ist das ein wirtschaftlicher Frühlingswind.

Für eine ganze Reihe chinesischer Touristen verwandelte sich ein Besuch in Frankreich und Paris in einen Alptraum.

Am Platz von Versailles werden chinesische Touristen ausgeraubt, am Fuss des Eiffelturms werden sie es, vor ihrem Hotel und wenn sie ihre Mäntel irgendwo ausziehen.

In der Hochsaison vergeht nicht ein Tag, an dem nicht einer unserer Touristen angegriffen wird."

Herr Zhou sagte, bei einem Zwischenfall wurde ein 80 Jahre alter Mann schwer verletzt, nachdem er sich gegen Diebe wehrte und er behauptete auch, dass weibliche Touristen auf den Boden gestossen wurden, um ihnen die Handtasche zu klauen.

Der Reiseexperte sagte, dass er dabei zusehen konnte, wie sich die Sicherheitslage in Frankreich über die Jahre stetig verschlechtert hat und meinte, Paris sei inzwischen "die Nummer eins in Europa wenn es um den Anstieg an Straftaten geht".

Das regionale Tourismusbüro von Paris berichtete im letzten Jahr einen Abfall der Besucherzahlen in der Stadt und begründete einen Teil des Rückganges mit der Terrorangst.

Seit 2015 wurden über 200 Menschen bei islamischen Terroranschlägen ermordet.





Im Original: 'We'd rather go to Moscow' Paris becomes tourist no-go zone after wave of crime and terror

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