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Donnerstag, 19. Januar 2017

Asylbewerber bekam vom IS 30.000 Dollar angeboten, wenn er Selbstmordattentäter wird


Selten war Suizid so lukrativ

Ein pakistanischer Asylbeweber aus Libyen enthüllte, wie der Islamische Staat ihm 30.000 Dollar anbot, wenn er Selbstmordattentäter wird und drohte damit, seine Familie zu töten, wenn er sich weigert, die Tat umzusetzen. Von Belinda Robinson für www.Express.co.uk, 17. Januar 2017



Der Mann namens Aftab beschrieb, wie ihm die Terrorgruppe Geld anbot, damit er nach Italien reist und eine Bombe zündet.

In einem Interview mit der italienisch-pakistanischen Nationalen Gesellschaft enthüllte er:

"Sie boten mir Geld an, damit ich nach Italien gehe und dort mit einer Bombe in die Luft fliege. [Sie wollen von mir,] dass ich nach Italien gehe und explodiere. Töten für Geld."

Der gläubige Moslem, der inzwischen in Italien lebt, versucht in dem europäischen Land Asyl zu erlangen, seitdem er dort ankam.

Als er vor eineinhalb Jahren allerdings versuchte von der Küstenstadt Zawiya aus nach Italien überzufahren boten ihm die Schleuser an, für eine große Summe Geld für seine Familie zu einem Selbstmordattentäter zu werden.

Aftab sagte, er sei mehrere Tage mit anderen Migranten in einer Zelle festgehalten worden, bis Milizen und Schleuser bei seiner Warterei auf ein Boot zur Überfahrt auf ihn zugingen. Er sagte:

"Ich wollte raus aus Libyen. Ich habe sie nicht gesucht und auch nicht gebraucht. Sie kontaktierten mich während meiner Gefangenschaft in Zawiya und sie sagten mir, dass wenn ich eine Menge Geld verdienen wolle, dann hätten sie eine Möglichkeit für mich.

Einige meiner Verwandten in Libyen [hätten das Geld dann erhalten.] Sie hätten auch auf eine Art Garantie bestanden: Wenn du auf die 30.000 Dollar eingehst, es dann aber nicht machst, dann werden sie getötet."

Er sagte, das Angebot sei nicht unüblich und die Milizen würden in dr Hoffnung auf die Flüchtlinge zugehen, dass einer von ihnen verzweifelt genug ist, einen Selbstmordanschlag zu begehen.

Er sagte, unter jenen in der Zlle seien Männer aus sieben Ländern, darunter Pakistanis, Nigerianer und welche aus anderen afrikanischen Ländern. Aftab sagte:

"Das Angebot ging an die ganze Gruppe. Sie haben es gemacht, um uns zu verängstigen. Wir waren Gefangene und sie traten uns wiederholt.

Bevor wir nach Zawiya kamen kannte keiner von uns die dortige Situation. Wir begriffen es erst, als wir in einen großen Raum gesperrt wurden. Sie gaben uns weder Essen noch Wasser. Wir hatten Angst zu sterben. Wenn einer gesagt hat, dass sie gehen will, dann wurde die Person geschlagen.

[Sie fragen die Leute, ob sie den Dschihad ausführen wollen] einmal im Monat oder öfters. Sie haben das regelmässig gemacht, weil immer wieder neue Migranten in den Raum kamen, in dem wir tagtäglich gefangen waren.

Die meisten lehnten das Angebot ab."

Allerdings ist es wahrscheinlich, dass mindestens einer von den Tausenden das Geldangebot für die Familie akzeptiert hat, mit dem sie ein besseres Leben bekommen.

Zunächst hat auch Aftab so getan, als würde er einen Anschlag begehen, damit sie ihn allein liessen. Er sagte:

"Als ich gefangen war, habe ich eingewilligt. Andernfalls hätten sie mich geschlagen. Man kann es vor ihnen nicht ablehnen.

Wer Libyen lebend verlasen will, der muss immer ja sagen. Das wichtige für mich war, dass ich aus dieser Hölle rauskam.

Erst als sie uns freiliessen und wir zu den Booten gingen konnten wir entscheiden, ob wir die Terrortat begehen wollen oder nicht."

Wie so viele andere Migranten in Libyen stammt Aftab aus der Punjab Region Pakistans.

Er wagte sich dann auf die gefährliche Überfahrt nach Italien, um ein neues Leben zu beginnen.

Aber er sagt auch, dass viele Pakistaner, die nach Italien reisen sehr stark von IS Anwerbern bearbeitet weren. Aftab sagte:

"Die meisten der Personen gehören zu Polizei und Militär. Das wahre Problem ist, dass die Regierung in Libyen überhaupt nichts taugt. Sie haben keine Kontrolle über das Land.

Die Politiker haben zwar die Macht, aber die Milizen haben die Waffen und deswegen haben sie das Sagen. Und in Libyen gibt es Massenmorde. Stämme und Milizen bekämpfen einander. Kaum einer hat einen Überblick."





Im Original: ‘I had to agree’ Asylum seeker reveals ISIS offered him £24,000 to become SUICIDE BOMBER

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