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Samstag, 3. Dezember 2016

Video zum kanadischen Gendergaga: Eine Frau lässt sich als Mann registrieren

... ist nicht auf Deutschland beschränkt.
Von Lauren Southern für www.Rebel.media, 3. Oktober 2016

Das Transkript der deutschen Untertitel: 

Hallo, hier ist der... lesbische Justin Bieber für Rebel Media.

Ich bin heute hier, weil ich gleich in ein Ärztehaus gehen werde, um zu versuchen, als Mann diagnostizert zu werden.

Ich weis nicht, ob es funktionieren wird. Ich meine aber ein gutes Outfit zu haben.

Und sowieso, Gender ist ein Spektrum und wenn sie nicht völlig engstirnig sind, müssen sie mir die Diagnose geben... Ezra (der Chef) hat mir schon ein paar gute Tipps geschickt.

"Dinge die ich sagen soll".. "Typen zuerst".. "Lass einen draufmachen".. "Kann ich meine Zulassung haben, junge Dame?"

Danke Ezra, ich bin mir sicher, das wird mir helfen. So, und jetzt mal sehen, obs funkioniert.

Ärztin: Was kann ich für sie tun?

Lauren: Sie werden das wohl nicht so oft gefragt und ich will Ihre Zeit nicht verschwenden, aber ich bin seit etwa einem Jahr eine genderbinäre Person und ich..

Ärztin: Gender.. was? 
Lauren: Genderbinär. 
Ärztin: ..binär. Okay. Können Sie mir das erklären?

Lauren: Also ich verwende männliche Pronomen. Und für meine Freunde bin ich seit einer Weile schon der männliche Oliver. Ich präsentiere mich nicht immer als männlich, aber Gender ist ja ein Spektrum, daher...

Lauren: Und unglücklicherweise, jetzt, bevor Trudeaus Gesetz verabchiedet wird, braucht man noch eine ärztliche Bescheinigung des richtigen Geschlechts, damit man einen Ausweis bekommt, um in Bars zu gehen und so weiter.

Lauren: Das wird sich in den kommenden zwei Jahren ändern, dann braucht man keine Bescheinigung mehr. Allerdings brauche ich jetzt noch eine, damit ich die richtigen Genderpapiere beantragen kann.

Ärztin: Ihre richtigen Genderpapiere...

Lauren: Wenn ich meinen Führerschein abhole, in Bars gehe und so weiter, damit die Leute mich nicht fehlgendern.

Lauren: Ich will einfach eine männliche Genderidentifikation auf meinem Führerschein, aber ich brauche dafür eben eine ärzrliche Bescheinigung. Sie werden das in den nächsten beiden Jahren ändern, damit man das nicht mehr braucht.

Ärztin: Damit Sie sich weder als weiblich noch als männlich identifizieren müssen?

Lauren: Nein, das nicht, ich verwende unter Freunden die männliche Anrede.

Oliver (Schnitt/Kamera): Damit er sich auf seinen offiziellen Regierungsdokumenten nicht als Frau ausgeben muss.

Ärztin: Nun, ich werde ihnen das einfach mal glauben. Ich meine, ich kann das sowieso nicht beweisen, oder?

Lauren: Ja, richtig. Danke.

Ärztin: Und das ist um, Sie sagten, um sich zu "identifizieren"?

Lauren: Um, ja, für meine männliche Identifikation.

Ärztin: Wann begannen Sie damit ihre, ähm, männliche Identifikation zu verwenden?

Lauren: Vor etwa einem Jahr.

Ärztin: Gab es irgendeinen bestimmten Grund, warum es vor einem Jahr zu dieser plötzlichen Veränderung kam?

Lauren: Ich fühlte, dass mein Gender eher maskulin ist. Ich präsentiere mich nicht immer als maskulin, aber Gender ist in Spektrum, es ist schwierig wie man sich präsentiert, es ist schwierig, wie man sich fühlt.

Lauren: Und ich habe mich immer eher maskulin gefühlt. Ich fühle mich zu, ähm, Frauen hingezogen, ich war immer etwas maskuliner.

Ärztin: Es war also schon imer da - es war also keine wirkliche plötzliche Veränderung letztes Jahr.

Lauren: Es war, richtig. Es ist schon lange si. Mein ganzes Leben.

Ärztin: Und Sie wollen nun, dass ich sage, Sie sollten als Mann identifiziert werden?

Lauren: Ja, bitte.

Ärztin: Okay. Der Brief ist an der Empfangstheke.

Lauren: In Ordnung, vielen Dank. Ich bin wirklich dankbar dafür.

Okay, ich bin gerade absolut schockiert.

Ich bekam soeben die medizinische Diagnose, ein Mann zu sein.

Das ist absolut erstaunlich.

Ich meine, es ist klar, dass meine Haare nur in der Mütze drin sind. Aber ich nehme an, das ist alles, was es braucht für die Diagnose.

Nun, ich habe bereits bessere Augen, ich glaube, mir wird jetzt mehr gezahlt, ich bin stärker, fühle mich priviligierter. Das ist toll. Mann sein ist toll. Aber ich brauch noch eine letzte Sache, um wirklich ein Mann zu sein.

Ich muss vor dem Gesetz ein Mann werden.

Daher werden wir jetzt probieren, ob ich meinen Ausweis abgeändert bekomme.

Schalterdame (SD): Hallo. 
Lauren: Hallo,

Lauren: Ich hätte gerne einen Ontario Ausweis.

SD: Gerne. Welche Dokumente haben Sie bei sich?

Lauren: Einen Reisepass.

SD: Sie hatten bislang noch keinen Ontario...?

Lauren: Nein. Ich bin erst vor einem Monat hergezogen. Ich hab noch meine für British Columbia.

SD: Und Ihr Mittelname ist?

Lauren: Cherie.

Lauren: Noch was - ich möchte den Ausweis noch aus dem Grund, damit ich auf dem Ausweis als Mann eingetragen werde. Ich habe alle notwendigen Dokumente dabei.

SD: Aha. Ich bin froh, dass Sie mir das gesagt haben. Einen Augenblick, mein Herr. 

SD: Ich habe eine Frage. Ich habe einen Klienten, der einen Ausweis möchte. 

SD: .. identifiziert sich als Mann.

SD: .. Nun, die beiden haben eine medizinische Bescheinigung von einem Arzt dabei

SD: Ok, hier. Ich zeige es Ihnen kurz. Das hier ist ihre Kartennummer.

Lauren: Danke. Sehr gut. Vielen Dank.


Ok, von heute an habe ich die ärztliche Bestätigung, dass ich männlich bin. Darüber hinaus habe ich auch die gesetzliche Bestätigung, dass ich tatsächlich... ein Typ bin.

Ich habe ganz ehrlich nicht erwartet, dass es so einfach ist.

Und einige werden sich vielleicht fragen, was so schlimm daran ist, wenn die Leute ihr Geschlecht einfach so ändern können, wenn sie wollen. Welchen Einfluss hat das auf mich? Welche Auswirkungen hat das auf die Gesellschaft?

Nun, ich kann sagen, wie das die Gesellschaft verändert.

Es sorgt dafür, dass wir als Ganzes unseren Sinn für Ehrlichkeit verlieren, für Objektivität und unsere Haltung gegenüber Tatsachen. Wir sind an einen Punkt angelangt, an dem der Hedonismus wie ein Gift wirkt. An dem wir beschlossen, dass uns Gefühle wichtiger sind als objektive Ehrlichkeit.

Wir haben beschlossen, dass wir lieber immer nur das machen, was uns gut fühlen lässt, anstatt, dass wir die Realitäten einer Sache anerkennen.

Als ich meinen Ausweis abgeholt habe trug ich Schminke. Dazu trug ich meine Haare offen und Schuhe mit hohen Absätzen. Ich habe wie eine Tussi geredet, als ich dort war. Aber als ich meinte, ich will ein Mann sein, da ist die Angestellte in meine Selbsttäuschung eingestiegen. Denn sie will nicht rausgeworfen werden.

Und wenn Gesetz C16 durchkommt, Trudeaus neues Gesetz zu Transsexuellenrechten, LGBTQ Sachen, dann könnten die Leute buchstäblich in den Knast wandern, wenn sie jemandem die Genderidentität verweigern. Und zwar egal, wie sie sich präsentieren. Egal, ob sie eine ärztliche Bescheinigung oder sonstwas haben. Sie könnten im Gefängnis landen. Das ist hirnverbrannt.

Heute kann jeder zu einem Arzt gehen - und das ist sogar noch vor der Verabschiedung von Gesetz C16,000 und es braucht eine Stunde, wenn überhaupt, um den Arzt entsprechend einzuschüchtern, damit er einem das gibt, was man gerne hätte.

Wir rufen dazu auf, Professoren mit "sie" zu bezeichnen. Wir überlegen, ob wir es verbieten sollen, lächerliche Pronnomen von Leuten infrage zu stellen.

Wohin wird uns das noch führen?

Irgendwann wird die Gesellschaft an einem Kreuzungspunkt angelangen.

Wollen wir in der Realität leben oder uns einer Phantasie hingeben?



Das Originalvideo gibts hier.

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