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Dienstag, 4. Oktober 2016

Obama & das Kriegsrecht



Von Martin Armstrong für www.ArmstrongEconomics.com, 4. Oktober 2016


Das seit Jahen herumgehende Gerücht, wonach Obama mit Hilfe des Kriegsrechts versuchen könnte so lange wie möglich im Weißen Haus zu bleiben waren nicht allzu intelligent. Ihm fehlt dazu der absolute Machthunger. Er spielt mehr Golf als alle anderen und verpasst über 60% seiner Unterrichtungen. Das einzige Gerücht, das man von hinter den Kulissen hört und nicht aus dem Internet, und worüber ich schon geschrieben habe, geht es darum, dass alles vorbereitet werden soll, einen Sieg von Trump bei der Wahl auf Putin zu schieben.

Man muss verstehen, dass Trump gegen das Nation Building ist [also den geopolitisch motivierten Einmarsch in fremde Länder unter dem Vorwand ihnen "Demokratie" zu bringen, d.R.]. Neben all den Dingen die er sagt, seien sie verrückt oder nicht, war es genau das, was hinter den Kulissen Unruhe ausgelöst hat. Er hat natürlich recht bei diesem Thema, aber damit bedroht er die Mächte hinter dem Thron. Deswegen sagen sie auch, dass er nicht präsidiabel ist, weil er gegen die Invason der Welt ist und für den Isolationismus. Einige sagen, die CIA brachte JFK genau deswegen um und Nixon wusste angeblich davon und gründete das, was spöttisch als seine "Palastwache" getauft wurde. Zu welchem Grad diese Gerüchte wahr sind oder nicht tut nichts zur Sache. Es liegt ledliglich eine gewisse Logik in ihnen, und das ist das berunruhigende daran.

Der einzige Weg, auf dem ich eine Situation mit Kriegsrecht für möglich halte ist, wenn Obama das macht was ihm gesagt wird. Ich würde es nicht Obamas Ego zuschreiben. Er würde wohl lieber Golf spielen. Sie alle befinden sich in einem Krieg gegen Trump, weil sie auf so vielen Ebenen Angst vor ihm haben. Auf dem Kongresshügel wird er das Vetorecht zur Verfügung haben und möglicherweise die das oder andere Familienmitglied oder die Geliebte aus ihrem bequemen öffentlichen Arbeitsplatz verjagen.

Das Militär, die NSA, CIA, sie alle geniessen das Nation Building. Das ist nämlich, wo die wahre Macht liegt. Ja, Obama mag ein Demokrat sein und möglicherweise könnte die volle Kanne korrumpierter Politik über ihm ausgeschüttet werden. Nichtsdestotrotz aber will Obama am liebsten einfach nur Golf spielen. Ich würde daher nicht sagen, dass er einen Drang zum Machterhalt hat. Es sind die Mächte hinter seinem Thron, wo das wahre "Game of Thrones" gespielt wird und bei diesem haben wir nicht die Möglichkeit, mit ja oder nein zu stimmen.

Daher ja. Wir könnten einem November entgegen gehen, der zum Schlüsselziel wird für Wendepunkte in vielen Märkten, wie es auch unsere Zeitreihen implizieren, auch wenn es keine eindeutigen Kandidaten gibt. Jene, die sich darauf vorbereiten verändern den Kapitalfluss im Voraus und das wird dann von anderen nachgeahmt. Es sagt nichts über das wer oder warum aus. Es ist nur klar, dass es Verschiebungen gibt.

Also, halte ich es für möglich, dass tatsächlich das Kriegsrecht ausgerufen wird? Ich würde es Washinton durchaus zutrauen. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass Obama in diesem Fall zurücktritt und das Ruder an Joe Biden übergibt. Obama bereitet sich auf einen Krieg gegen Russland vor. Das ist völlig klar. Da ein Sieg von Trump auf Russland geschoben werden könnte sollte jeder aufmerksam aufpassen.


Im Original: Obama & Martial Law

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