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Freitag, 7. April 2017

Sozialismus - Familienstruktur - Gold - Nahrungsmittel


Von Martin Armstrong für www.ArmstrongEconomics.com, 7. April 2017

Frage:
Sie sagten, dass der Sozialismus kollabiert und der Westen am verwundbarsten ist, weil sich dadurch die soziale Struktur und die Familieneinheit verändert hat. Spanische Familien in Mexiko scheinen viel engere Gruppen zu bilden als Amerikaner. Ist es das, was Sie meinen? Haben die antiken Griechen Geld gespart für ihre Rente? Liegt es daran, dass so viele Münzschätze gefunden werden?


Antwort: Ja, das Ziel des Sozialismus bestand darin, die Familieneinheit zu ersetzen und die Menschen vom Staat abhängig zu machen. Im kommunistischen Russland wurde jeder indoktriniert, dass der Staat die wahren Eltern seien und wenn die biologischen Eltern sich gegen den Staat aussprachen, dann sollte man sie verraten. Vor ihrem Fall war ich hinter der Berliner Mauer. Das System dort war paranoid bis an den Punkt, dass jeder jedem misstraute.

Ich habe Freunde in der Ukraine. Sie haben dem Staat nie vertraut und hielten als Familie zusammen. Sie haben sich um einander gekümmert und das sieht man auch bei mexikanischen Familien. Wenn es kein Vertrauen in die Regierung gibt, dann begeben wir uns fast in einen tribalen Zustand, der sich auf die eigene Familie bezieht.

Die gefundenen Münzfunde sind keine Ersparnisse, da man sonst bei weitem mehr davon finden müsste. Das sind meist Ersparnisse aus Perioden mit politischer und ökonomischer Instabilität. Daher gibt es aus dem 3. Jahrhundert n.Ch. weit mehr Funde als aus irgendeiner anderen Zeit.

Was die alten Griechen betrifft, so haben diese kein Geld gespart. Für sie bestand wirtschaftliche Sicherheit in Amphoren voller Olivenöl. Olivenöl war sehr nahrhaft und konnte relativ lange gelagert werden. Für schlechte Zeiten haben die Griechen daher Olivenöl gehortet und das war der Grundpfeiler ihrer wirtschaftlichen Sicherheit. Damit hatten sie etwas handfestes bei Ernteausfällen und der Wert des Öls stieg während wirtschaftlicher Krisen immer relativ zum Geldwert. Daher findet man in antiken Häusern eher gehortete Amphoren als Münzen.

Ich habe es oftmals gesagt, dass wenn die wirtschaftliche Krisenentwicklung zu einschneidend ist, dann wird auch Gold seinen Wert nicht behalten. In diesem Fall geht es die Evolutionsleiter runter bis zu Nahrungsmitteln.







Im Original: Socialism – Family Structure – Gold – Food

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