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Donnerstag, 20. Oktober 2016

Migranten werden bei der Wohnungsvegabe gegenüber schwedischen Familien bevorzugt


Ein neues kontoverses Gesetz sorgt dafür, dass Migranten schwedischen Bürgern gegenüber bevorzugt werden, obwohl es bereits eine riesige Warteliste gibt. Von Zoie O'Brien für www.Express.co.uk, 20. Oktober 2016

Familien in Schweden sind wütend über eine Entscheidung, die dafür sorgt, dass alle freien Wohnungen in öffentlicher Hand für Migranten reserviert werden.

Politiker in Enköpings haben diese Woche einen Vorschlag abgesegnet, der diese Maßnahme beinhaltete.

Jene, die bereits auf der Warteliste stehen, werden auf der Vergabeliste für Wohnungen der öffentlichen Wohnungsbaugesellschaft in Enköpings (EHB) hinter die neu ankommenden Syrer, Iraker und Afghanen eingerereiht.

Die sozialdemokratische Stadträtin Helena Proos sagte dazu:


"Wir befinden uns in einer problematischen Situation, da es seh viele Menschen gibt, die auf Wohnungssuche sind, aber wir haben auch die Verpflichtung den neu ankommenden Flüchtlingen eine Unterkunft anzubieten."

Im März dieses Jahres trat in Schweden ein Gesetz in Kraft, das alle Gemeinden dazu verpflichtet, Migranten mit Unterkünften zu versorgen.

Seitdem war man in Enköpings auf der Suche nach Unterkunftmöglichkeiten für jene, die vor Krieg und Armut fliehen.

Hauseigentümer wurden gebeten ihre Immobilien aufzugeben, um der Regieung zu helfen, aber die Enköpings Mail berichtete, dass es nur wenige Interessenten gab.

Davor war die EHB nur dazu verpflichtet, der Stadt jährlich nur fünf Prozent der Wohnungen zu reservieren.

Nun aber entschloss sich die Lokalregierung dazu, alle Wohnungen für sich zu beanspruchen.

Alledings sagte der Bürgermeister gegenüber der Mail, er hoffe, dass es nicht notwendig sein wird, alle Wohnungen zu requirieren.

Die linke Politikerin Helena Proos sagte, es würde regelmässige Treffen zwischen der Gemeinde und der EHB geben, um darüber zu entscheiden, wer in die Wohnungen einziehen darf. Sie sagte:

"Wenn die EHB beispielsweise ein brandneues Wohngebäude errichtet, dann ist es nicht fair, wenn die Gemeinde jede einzelne Wohnung daraus beansprucht. So etwas könnte sich negativ auf die Integration in Enköpings auswirken."

Frau Proos sagte, sie versteht, wenn die Leute "enttäuscht" sein weden wegen der Bevorzugung.

Schweden erlebt einen chronischen Engpass an Wohnungen, da das Land im letzten Jahrzehnt eine sehr großzügige Asyl- und Migrationspolitik betrieb.

In den ersten acht Monaten von 2016 hat eine Rekordzahl von 4.542 Personen den Asylantrag zurückgezogen und Schweden wieder verlassen, weil die Antragsdauer so lange ist, weil die neuen Regeln zur Familienzusammenführung strenger sind und es Zahlungen für Migranten gibt, die frewillig in ihre Heimat zurückgehen.

Schweden ist Europas beliebtestes Ziel für Migranten, wobei sich die Zahl der Asylanträge zwischen 2014 und 2015 mehr als verdoppelt hat.



Im Original: BACK OF THE QUEUE: Migrants to be given housing OVER Swedish families

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